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Meines Mannes Lieblings- Kuchen ist die „ Tarte au citron meringuée“ oder als kleine Tartelettes.
Ich hatte ein Rezept aber ich wollte es verbessern. In der französischen Patisserie sehen die Tartes au citron immer etwas anders aus. Nach langer Suche in Büchern und im Internet, habe ich schließlich einen Pâtissier nachgefragt und er sagte mir, dass ich einfach eine „Lemon Curd Creme“ benutzen sollte als Füllung für meine Tartes. Die Tarte au citron wird auch nicht noch einmal gebacken! Es heißt, dass der Boden blind gebacken wird aber dass die Füllung zuletzt rein kommt und so cremig bleibt.

Den Lemon Curd kannte ich nicht so gut und habe es direkt ausprobieren. Es soll eine Art Marmelade sein, sehr cremig, süß aber noch sauer…. ein Genuss. Man kann damit Tarte au citron machen, aber auch einfach aufs Brot oder Brioche streichen oder damit Kuchen verfeinern.

Inzwischen verwende ich auch diese Creme um Macarons damit zu füllen, Tartes, kleine Entremets oder Geburtstagskuchen, sogar eine Bûche de Noel ! … Es ist das perfekte Rezept, um etwas Frische in einen Kuchen hinein zu bringen.

Den Lemon Curd kann man in den Kühlschrank bis zu 4 Tagen aufbewahren, und wenn er direkt (ganz heiß) in Marmeladen Gläser eingegossen wird, hält er sich wie eine Konfitüre.

 

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Zutaten für 2 große Gläser Lemon Curd oder als Füllung für eine 24-26 cm Tarte au citron:

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Für das Rezept habe ich 3 Zitronen genommen aber jede Zitrone gibt unterschiedliche Saftmenge also ich werde lieber in „ml“ und in „g“ sprechen.

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200 ml Zitronensaft (ungefähr 3-4 Zitronen), 200 g Zucker, 4 Eier, 80 g Butter, 30 g Mehl ( oder Speisestärke)

Das Basis Verhältnis ist immer für 50 g/ml Zitronensaft: 50 ml Zitronensaft + 50 g Zucker +  Ei + 20 g Butter ( oder weniger) + 5-6 g Mehl

So kann jeder das Rezept mit dem, was er zu Hause hat machen (Ihr braucht nicht extra noch 1 Zitrone zu kaufen !)

 

 

1-  Die Zitronen pressen um den Saft zu bekommen.  Die Eier als Omelette in einer großen Schüssel schlagen.

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2- Den Zitronensaft mit dem Zucker und der Butter bei schwacher Hitze erwärmen.

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3- Wenn das ganze geschmolzen ist (Zucker und Butter), nehme ich ein bisschen von dem Saft ( 2-3 EL) um es mit meinem Mehl zu verrühren.

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Dann kommt die Mehlmasse in den Saft hinein.

 

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Jetzt gebe ich den Saft beim ständigem rühren auf die geschlagene Eier.Ihr müsst immer schön rühren sonst kochen die Eier.

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Dann gebe ich das Ganze wieder in den Kochtopf und bei schwacher Hitze, rühre ich fleissig die Creme bis sie dickflüssig wird. (Es dauert, weil man sie nicht zu heiß erhitzen sollte, sonst flocken die Eier wie in einer Suppe! )

 

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Und „C’est fini!“, die Creme kann verwendet werden und abkühlen.

Dieses Lemon Curd kann man zum Füllen oder Verzieren von kleinen Tartelettes, Entremets  oder Kuchen nehmen, aber auch in den Verrines schmeckt und sieht es super aus!

Und wie immer, wir haben es auch beim Frühstück auf einer Scheibe Süssbrot genossen!!
„Oh que c’est bon“

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