Une petite baguette … magique (Französisches Baguette)

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Da ist sie, endlich habe ich es geschafft ! Eine echte Baguette, wie man sie in Frankreich findet. Eine Knusprige Kruste, die nicht zu viele Krümel macht. Innen ist sie weich und luftig, eine perfekte Baguette bereit zum Frühstuck oder zum “Jambon-beurre” (bekannter französischer Sandwich).

In der Bäckerei gibt es bei uns Baguettes, Ficelles, épis, pains français, Bâtard, die alle aus dem selben Teig geformt werden. Der Unterschied ist einfach die Form, von ganz fein und sehr knusprig bis dick wie ein Bâtard oder ein Pain. Es gibt Brot für alle Geschmacksrichtungen.

In Deutschland gibt es viele Brotarten aber ich muss leider sagen, dass die Baguettes nie wirklich wie in Frankreich schmecken. Und wenn man ließt was darin alles steckt : Butter, Milch,  Zucker, Aromen.. usw…. ist es kein Wunder. Im Prinzip sollte Brot nur aus Mehl, Wasser, Hefe und ein Priese Salz bestehen. ODER ?  Dazu kommt natürlich ein bisschen Handhabung und schon ist es gelungen (auch wenn es nicht präzise oder perfekt ist).

Wie oft habe ich  mir also vorgenommen es selber zu backen: ” es kann doch nicht so schwer sein?” und so nach ein Paar Versuche dieses Ergebnis! Ein Traum !

Zuerst war ich ganz begeistert vom Rezept und der Bearbeitung des Teiges. Wieder noch ein Faltenspiel, das sicher die Origami-Fans bespaßen wird. Am besten einen Fernsehnenabend so planen, dass man an jede Werbung-Pause ( also fast alle 20 Minuten) den Teig zusammen falten kann. :-)

Nach dieser Etappe habe ich den Teig einfach irgendwie lang geknetet und gerollt so dass er ungefähr die Form einer Baguette genommen hat. Nach der Ruhe- und Back -Zeit sahen sie schon gut aus. ABER nach einigen Suchen und Nachfragen habe ich von einem Bäcker selbst erfahren, dass eine Etappe fehlte : “le façonnage” de la Baguette. So nennt sich diese Knet- und Roll-Etappe.

Nun bin ich so aufgeregt über meine Entdeckung, dass ich sie  so schnell wie möglich euch teilen will. Es fehlt aber diese zweite Etappe, aber bei meinem ersten Versuch hat es schon wunderbar geklappt. Und die Baguettes waren schon  très très très bonnes ….  Es kommt also gleich ein anderer Beitrag mit einem kleinen Video um dieses ganzes Basteln und Kneten zu zeigen.

Angebote aus meinem Shop:
Baguette Backblech
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Ficelle Backblech
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Zutaten für 3 Flûtes oder 1 Baguette :

250 gr Mehl Typ 550, 160 gr Wasser (lauwarm),  6 gr Salz, 1 TL Hefe.

Es soll unbedingt das Mehl Typ 550 sein und kein anderes !

1- Das lauwarme Wasser mit der Hefe mischen und dann alles mit einem Holzlöffel (sonst ist der Teig zu klebrig) zusammen rühren. Mann soll den Teig nicht zu lang bearbeiten.  Eine Kugel formen und mit Mehl bestreuen.

mit einem feuchten Tuch bedecken und 1 Stunde gehen lassen (in der man den Teig 3 Mal, also alle 20 Minuten falten wird).

2- Die Bearbeitung des Teigs während dieser Stunde :

Am Anfang wird der Teig schön hochgehen , wie hier :

Dann können Sie Ihre Aggressivität los lassen und einmal kräftig den Teig hauen.

Den Teig als ein kleines Viereck ausbreiten …

und jetzt kommt die Faltenarbeit : Vom Viereck, jede Ecke nacheinander zur Mitte falten. Und wenn Sie das nicht verstehen hier das ganze als Fotos :

und jetzt diesen kleinen Paket umdrehen und nochmal gehen lassen.

Um es kurz zu fassen in 1 Stunde Geh-Zeit , alle 20 Minuten ( also 3 Mal !) den Teig so bearbeiten und falten.

3- Nach dieser Stunde die Flûtes oder die Baguette formen. Ich habe sie einfach gerollt und noch 15 Minuten gehen lassen.

Jede Flûtes ( Baguette)  mehrmals schräg mit einem scharfen Messer einschneiden, dann leicht mit Wasser besprühen und schließlich mit ein bisschen Mehl bestreuen, so kann sich eine schöne Kruste bilden.

noch für 20 Minuten bei 240°C in den Backofen schieben und das war’s.

Wichtig : einen Blech mit Wasser in den unteren Bereich des Backofens schieben.

Uns  haben diese dünne Flûtes geschmeckt.  Mit der doppelten Menge an Zutaten kann man 3 Baguettes backen.

Sie können jetzt einen richtigen französischen “Petit Déjeuner” genießen und eure Tartines schön in euren Kaffees tunken. :-)

Ich hoffe ihr seid zufrieden und es gelingt euch.

Merci beaucoup, dass ihr mich nicht vergessen habt und à très bientôt mit vielen neuen  Délices.

Bises

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  1. Binke’s avatar

    Hallo Aurélie!
    Ich habe nur eine kleine Frage: Meine Baguettes, die bisher nie so waren wie in Frankreich, habe ich immer mit frischer Hefe gemacht. Bei diesem Rezept bin ich mir wegen der Mengenangabe (1 TL) etwas unsicher: gehört hier auch frische Hefe hin?

    Vielen Dank und bonne soirée
    Binke

    Antworten

    1. Aurélie’s avatar

      Ja du kannst sehr gut frische Hefe benutzen. Es funktioniert genau so gut.
      Lasst es dir schmecken.
      Liebe grüße

      Antworten

      1. Yummy’s avatar

        Wie viel frische Hefe wäre das (1TL) denn?
        Würde gerne eine Vollkorn-Variante backen :)

        Antworten

        1. Aurélie’s avatar

          Es ist ein halbes Würfel frisches Hefe.
          Viel Spaß beim backen.

          Antworten

  2. Christoph’s avatar

    Schmeckt ganz vorzüglich!
    Danke für dieses Rezept!

    Antworten

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