Bei so einem heißen Wetter weiß ich nicht mehr genau, was ich zum Abendessen kochen oder backen muss. Es ist zu warm für große Speisen. Man hat einfach keine Lust, den Backofen Stunden lang auf Laufen zu haben. Und man möchte am besten nichts machen.

Mit so einer Einstellung haben wir unser letztes Abendessen geplant. Wir wollten einfach Baguette backen und ein bisschen Tapas dazu genießen. Aber da wollte einer doch lieber Flammkuchen essen. Warum nicht aus 2, eins machen?

Der Brotteig als Basis für den Flammkuchen nehmen …. und es so zubereiten, dass wir einfach mit den Händen essen können.

Die Lösung: Ein Épi!

Ich liebe es, Épi zuzubereiten. Epi ist genau wie eine Baguette (vom Teig her) aber die Form ist anders. Man kann es mit allen Brot Rezepten zubereiten. Man formt sein Baguette und dann schneidet man (ich mache es direkt mit einer Scheere) es „fast“ durch und legt jeder Abschnitt auf die Seite. Es sollte einen „Getreidehalm“ darstellen. Ich finde es praktisch auch zum Frühtsück, weil jeder so seinen kleinen Brötchen aus dem Epi haben kannst. Das Rezept mit kleiner Eklärung für den Epi findet ihr hier!

Also es ist wieder ein ganz einfaches Rezept aber bei uns hat es nicht lange gereicht, und ich musste ganz schnell eine 2 Portion backen. Speck und Zwiebel passen einfach so gut mit dem Brot Rezept. Ich hatte es auch schon mal direkt in dem Teig gemacht (hier das Rezept). Aber hier mit dem Flammkuchen als Basis also mit der Creme noch dazu ist es noch besser.

Wir haben es einfach so mit einem kalten Glas Rosé und ein bisschen Gemüse, Oliven und Crème fraiche genossen. Mehr braucht man nicht.

 

 

Zutaten für 3 Épis:

 

1 Mal Baguetteteig: 500 g Mehl T65, 12 g Salz, 320 g Wasser, 1/2 Hefe Würfel

175 g grieschicher Joghurt, 200 g Schinkenspeckwürfel, 1 große Zwiebel, Muskatnus

2 EL Milch zum Pinseln

 

1- Den Brotteig am besten Früh zubereiten und dann den Tag im Kühlschrank gehen lassen. Bei diesen Temperaturen ist es zu warm für den Teig draußen.

Ich mische erst das Mehl und dem Salz und separat das Wasser und die Hefe. Dann kommen beide zusammen und ich lasse meine Maschine den Teig mit dem Hacken 8 bis 10 Minuten kneten.

Wenn der Teig sich vom Rand des Schüssels löst kommt er in einer mit 1 EL Rapsöl eingefettete Schüssel. Diese kommt zugedeckt in den Külschrank bis sie wieder gebraucht wird. Das Minimum ist 1 Stunde aber ich lasse es auch über 2 Tagen drin. (mehr Infos werde ich bald posten).

Also wenn der Teig den Tag im Kühlschrank verbracht hat, falte ich ihn in zwei und dann wieder in 2, und stelle dann die Schüssel in die Küche bei Zimmertemperatur. Der Teig sollte auf Zimmertemperatur kommen.

 

2- Die Zwiebel in dünnen Scheiben schneiden …

 

3- Den Teig in 3 Stücken abschneiden und jedes Stück in die länge ausrollen ….

 

 

… mit grieschichem Joghurt streichen …

 

 

… Zwiebel und Speck darauf verteilen, ein prise Muskatnuss geben …

 

… und zusammen rollen .

 

Diese Rolle jetzt auf einem mit Backpapier belegten Backblech legen …

 

…und wie ein Epi schneiden.


 

 

 

4- Die Epis mit Milch bepinseln. In dem Backofen ein tiefes Backblech im unteren Bereich mit 500 ml Wasser geben und das backblech mit den Epis in die Mitte stellen. Den kalten Backofen dann auf 220 °C anmachen und die Epis 30-35 Minuten backen.

TIPP: Ja, ich habe es ohne Vorheizen gemacht, aber man kann sie auch in dem schon heißen Backofen backen. Das habe ich für unsere 2. Runde gemacht. Klappte auch perfekt, aber Achtung, da brauchen die Epis weniger Zeit: 25 Minuten reichen.

 

 

Et voilà, die schmecken noch besser ganz warm!!!!

Also wirklich , wirklich lecker …. ich würde gern wissen, was ihr dazu trinkt, weil bei dem Wetter, kann ich mich wirklich nichts anderes als ein gutes Glas Rosé vorstellen 😉

Bisous und à bientôt