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Bonjour, ich hoffe Ihr habt alle ein schönes Wochenende gehabt!

Bei uns war es wieder kalt aber sonnig. Ich habe noch ein paar Fotos für mein neues Buch geschossen. Ihr fragt euch bestimmt, was ich wieder so in meiner Küche treibe?

Ich arbeite ganz allein und fleißig an mein neues Buch. Es werden keine süße sein sondern herzhafte Rezepte (aus Frankreich selbstverständlich) gezaubert. Aber nicht die Rezepte, wie man sie kennt, sondern meine „einfache Variante“ diesen ganzen leckeren Speisen. Es wird ein großes Buch sein und ich bin ganz tapfer dabei.

Veröffentlicht wird es im September (wenn ich alles rechtzeitig schaffe)! Bis dahin werde ich euch ab und zu mal kleine Fotos als Vorgeschmack mitteilen und ihr könnt mir sehr gern eure Meinung dazu sagen. Ihr könnt mir auch mitteilen, welches Rezept auf jedem Fall in meinem Buch nicht fehlen dürfte! Ich denke, ich habe schon alles durchsortieren aber ich möchte nicht etwas vergessen. Die Liste … kann ich euch leider nicht verraten. Gut zu wissen ist, dass die Klassiker dabei sind, und 3 meinen besten Blog Rezepten. Die andere sind bekannte Rezepte, neu interpretiert.

Es wird aber nicht ein Buch über meinen Blog sein, also keine Angst, es werden nicht einfach die Rezepte aus dem Blog, einfach auf Papier gedruckt. 🙂

Für heute hatte ich gedacht, dass ich euch eine kleine und schnell zubereitete Potée vorstellen könnte. Nach dieser ganzen Essenszubereitung und Fotos diese Woche hatte ich Lust auf etwas warmes, bodenständiges und einfach LECKER.

Die Schnipselei wollte ich mir auch sparen und es wurde dann statt einer Suppe, eine Potée. Ob es Lorraine oder Auvergnate oder aus einer anderen Region in Frankreich, jeder hat seine Spezialität. Heutzutage lebe ich in Deutschland und es sollte meine Deutsche Potée werden.

Also statt den üblichen Stücken Fleisch und „Wurscht“ gab es Knacki, Wiener und ein schönes Stück Kasseler ….. viel Gemüse und Kräuter ……. uuuuuuund wieder IMMER, einen kleinen Schuss Weißwein zum Anschwitzen ! 🙂

 

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Zutaten für 4 Personen :

300 g Kasseler, 3 Knacki (Kochwürste), 5 Wiener Würstchen, 1/2 Wirsing, 4 Möhren, 1 Porree, 7 kleine Kartoffeln, 1 Zwiebel, 30 g Butter, 200 ml Weißwein, 1 Lorbeerblatt, 3 Nelken, 4 Baies de genièvre (Wacholderbeeren), ein bisschen Thymian und Rosmarin, Salz und Pfeffer.

 

1- Das Gemüse zubereiten (Schälen und/oder putzen), den Wirsing in 5 cm breiten Scheiben schneiden und die Möhren, die Kartoffel und das Porree in dicken Stücken schneiden.

2- Die Zwiebel in kleinen Stückchen schneiden und in einer großen Kasserolle (Topf) mit der Butter kurz anschwitzen. Dann mit dem Weißwein ablöschen und das Ganze Kräuter und Gemüse nach und nach hinein tun.

3- Die Würstchen und den Kasseler dazu tun und mit Wasser bedecken. Deckel drüber und 35-45 Minuten kochen/köcheln lassen. (Also auf mittlerer Hitze, nicht auf schwache Hitze!)

Et voilà ! c’est prêt !

 

 

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Im Leben haben wir alle viel zu tun und einfach alles in einem großen Topf tun und köcheln lassen, ist für mich zurzeit das beste Rezept. Es ist lecker, es geht schnell, es ist kein fertig Gericht aus der Tiefkühltruhe und es riecht einfach himmlisch in der Küche.

Mein Mann kriegt sogar seine Würstchen! Und alles ist bestens in der Welt! 🙂

So einen Gemüseeintopf kennt Ihr bestimmt auch, und was schmeißt Ihr so rein, um ihn besonders lecker zu zaubern?

Liebe Grüße und bis bald.

Bon Appétit