Sie haben ein paar gute Freunde oder jemanden aus der Familie zum Mittagessen eingeladen, aber was kochen Sie, das sie noch nicht kennen? Ein Gericht, das schön aussieht und außergewöhnlich ist …
„Bouchées à la reine”
Ich sehe manchmal Fertiggerichte, die „Ragout fin” heißen, und muss immer lachen. In Frankreich ist es ein Name für Katzenfutter.
Also bitte keine „Ragout Fin” mehr, sondern Bouchée à la reine. (Königin Häppchen) Das klingt so viel eleganter als Tierfutter-Namen! Was ist es ganz genau? Es ist eine zarte Blätterteigform (meistens mit einem Loch), die mit leckerem Fleisch in Sauce gefüllt wird. In diesem Fall ist es ähnlich wie die bekannte Blanquette de veau, aber mit Hähnchen. Meine Maman hat es immer mit einem Rest Bouillon zubereitet, dann ein bisschen Crème fraîche (bitte hier auch keine 0 % Fett) und am Ende ein Eigelb.
Ich kann euch auch noch raten, einen guten (aber nicht zu guten) Weißwein zum Kochen zu nehmen. Ich nehme immer den gleichen Wein, den ich danach zum Servieren mit den Speisen trinke. So ist alles rund.
Dieses Gericht ist wirklich perfekt als leichte Speise zum Mittagessen oder als Alternative für das Feiertagsmenü.
Tipps für perfect:
- Die Pasteten immer im Ofen aufbacken
So bleiben sie schön knusprig, in der Mikrowelle werden sie leider weich. - Die Sauce nicht zu flüssig machen
Sonst weicht der Blätterteig sofort durch. Lieber schön cremig halten. - Perfekt zum Vorbereiten
Die Füllung könnt ihr super am Vortag machen. Am nächsten Tag nur aufwärmen. Perfekt, wenn Gäste kommen! - Wenn Kinder mitessen
Einfach etwas milder würzen oder einen Teil ohne Alkohol machen. - Großzügig füllen.
Nicht geizen! Die Füllung ist das Beste an der Bouchée à la Reine. - Beilage
Reis ist oft damit serviert. Ich mag auch Kartoffelpüree und grüne Bohne dazu.
Zutaten für Königin-Pasteten mit Geflügel-Ragout, 4 Pers:

600 g Hähnchenbrust, 300 g Champignons, 1 Flasche Weißwein, 6 Königin-Pasteten, 3 Schalotten, 500 ml Geflügelfond (oder Kalbsfond), 1 Nelke, 1 Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer.
für die Sauce : 100ml Crème fraîche, 1 Ei, 60 g Mehl, 60 g Butter, Zitronensaft.
Meine Empfehlungen für dieses Rezept.
Die Produkte hier findest du in meinem eigenen Shop – ich nutze sie für Rezepte wie dieses. Noch mehr Ideen gibt’s in den Rubriken Fertiggerichte, Koch- & backzubehör oder Spezialitäten aus Südwestfrankreich. Viel Spaß beim Stöbern!
Blanquette de veau Für 2-3 Personen.Im Shop ansehen
Kasserolle aus Edelstahl Ø 16 cm Perfekt für Béchamel, Crème pâtissière, Saucen und vor allem Brandteig.Im Shop ansehen
Vol-au-vent Sauce für Königinpasteten Ideal zum Garnieren der traditionellen Blätterteigkrusten oder sogar für die Zubereitung von Lasagne.Im Shop ansehen
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1- Das Fleisch in 2 cm kleine Stücke schneiden, dann das Fleisch und die klein geschnitten Schalotten in einem Kochtopf braten.

2-Währenddessen den Deckel den Königin-Pasteten ausschneiden:

3- Den Herd runterstellen und das Fleisch mit 300 ml Weißwein löschen, und 400 ml Geflügelfond , mit den Melke, Lorbeerblatt geben( köcheln lassen) . Jetzt die Sauce vorbereiten . Sie heißt : Sauce Suprême.
Zuerst der „ROUX“ : Einfach die Butter schmelzen und das Mehl dazu geben. Die Konsistenz dieser Masse wird dann wie Knete. Sie geben also die Fond (100ml) und den Weißwein (100 ml) peu à peu rein und rühren bis es ganz cremig wird.


dann diese Creme in den Kochtopf eingeben und mit dem Fleisch gut rühren.

4- Die Champignons grob geschnitten kommen noch dazu. Das Ganze für 20 Minuten köcheln lassen (den Herd wieder auf mittlerer Stufe stellen).

> Zuletzt für die Sauce : 100ml Creme fraîche + 1 Eigelb mischen
Gut würzen mit Salz-Pfeffer und 2 EL Zitronensaft.

5- jetzt ist es Zeit die Königin-Pasteten in den Backofen zu schieben bei 180°C für 10 Minuten.
Achtung: Wenn alles in dem Kochtopf ist, noch 10 Minuten schön köcheln lassen. Vorsicht, es darf nicht kochen!!!!!! Creme fraiche darf NIE kochen !!!!

6- Endlich hat sich Ihre (und meine) Mühe gelohnt und nach 1/2 Stunden Arbeit ist alles bereit. Sie müssen nur noch einrichten.

Wir haben „les Bouchées à la reine“ mit einem Weißburgunder aus der Saale-Unstrut und ein klein bisschen Reis und Salat serviert.
Es war ein bisschen viel Arbeit mit der Saucen Vorbereitung, aber es war nicht so schwierig, „müssen sie zugeben“. Und das Ergebnis sieht toll aus, oder nicht?
Also probieren sie es aus und laden sie doch ein paar Freunde ein.
Bon Appétit
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« Zurück 1 2Hallo meine liebe Aurelie Bastian. Ich bin 80 Jahre alt,und u.A. wegen eines Zuckerschock´s (1800 dl/mg und 4 Stündiger Wiederbelebung) behindert mit 80 %! In meinem Schwerbehinderten Ausweis (80%) der vor Corona und Zuckerschock ausgestelt wurde und nicht erneuert wurde,konnte man das noch nicht mit einbinden.Meine Eltern hatten das Hotel Grünwalder Weinbauer in Grünwald/München und ich durchlief alle die damit verbundenen Lehren wie im Empfang,Küche,Restaurant,Büro, Zimmer,um nur einige zu nennen. Restaurant und Küche habe ich jeweils 3 Jahre und 1 Jahr Commi gemacht. Danach war ich im Ritz in Paris,im Bourivage in der Fanzösischen Schweitz ,in London im Hiltenhotel und meine Lehre machte ich im Hotel Esplanat (Ettlingen/Karlsruhe und im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in München.
Die Möglichkeiten,in andere Länder der Welt zu arbeiten erlangte ich durch das Hilten Hotel in London.
Überall auf der Welt stand in den Speisekarten Ragôufin!Und wurde so auch Weltbekannt!Und sie wurde mit Saucé Hollandaise überbanken.Das lies man dann aber in vielen Restaurants weg,weil die eigens selbst gemachte Hollandaise allein schon zu teuer kam.
Es ist durchaus Möglich,dass da,wo Sie geboren wurden man das als Katzenfutter bezeichnet hat.Weil man das Kalbfleisch dünn in Scheiben schnitt,und jede Lage mit schweren Steinen beschwerte um es noch dünner zu pressen.Dann schnitt man es in der länge,danach in Würfel! Das sind Arbeitsaufwendungen die dieses Gericht teuer machen,und Zeitaufwendig sind.Es ist nachvollziehber,dass es wie Katzenfutter aus gesehen hat.Und man es auch so in ihrer Region,kl.Dörfern und verschiedenen Kartonen so genannt hat.Bestimmt auch in der frz.Schweitz.Das echte Ragôufine darf nur aus Kalbfleisch bestehen!Alles Andere ist tatsächlich Katzenfutter!Da man heute auch Tierfutter als Mensch essen kann,haben sie bestimmt diesen Vergleich schon gekostet.
Ein einfaches Beispie : Wir in Bayern sagen statt Bouletten,Fleischpflanzerl.Es ist auch zerkleinertes Hackfleich u.wenn man es richtig macht,ist es kein Katzenfutter,sondern eine Delikatesse unter blauweißen bay.Himmel. Probieren sie mal das Ragôutfine mit Saucé Hollandaise in der Sie noch etwas org.Parmesan einstreuen und dann unter den Grillfunktion,oder Salamander (noch besser) stellen und finalisieren.Das schmeckt Ihnen bestimmt! Guten Appetit! Liebe Grüße Hartmut Zach
Halt,zu erklären wäre da noch, dass Ihr Wort „Bouchées a la reine“ mit einer „Terrine“, oder „Reine“ gefertigt wird. Also eine andere Zubereitungsart! Man kann diesen Topf auch noch mit einer dünnen Teigschicht abdecken.So bleibt der Geschmack im Topf und nicht im Raum.
exellent merci pour cette recette bonne journee
Excellent!
Super Beschreibung und das Resultat
war erstklassisch!
Dieses Rezept ist der Klassiker und einfach wunderbar lecker.
einfach lecker
Das ist ein sehr tolles Rezept, mir läuft beim Lesen schon das Wasser im Munde zusammen. Werden wir heute Abend genießen.
Frohes Fest !
Liebe Aurélie
Die Autokorrektur hat zugeschlagen.
Liebe Grüsse
Ulrich
Liebe Autélie,
ich habe dein Rezept „Bouchées à la reine“ nachgekocht. Es war wie eine Reise in die Vergangenheit.
Bei uns Zuhause gab es diese Gericht immer an besonderen Tagen und ich habe es geliebt. Ich habe schon oft versucht das zu kochen und habe es nie so hingekriegt wie meine Mutter. Dein Rrzept ist genau wie das von meiner Mutter. Es war super lecker.
Liebe Grüsse aus der kalten Schweiz 🇨🇭
Ulrich
Bonjour cher Ulrich
oh, wie wunderbar – Ihre Nachricht hat mich wirklich berührt!
Ich finde es so schön, dass mein Rezept Sie an Ihre Kindheit erinnert und dass es so geschmeckt hat wie bei Ihrer Mutter – das ist das schönste Kompliment, das man bekommen kann.
Bouchées à la Reine sind wirklich ein ganz besonderes Gericht – voller Wärme und Erinnerungen.
Ganz liebe Grüße in die kalte Schweiz 😉
Es ist ein hervorragendes Rezept!
Unsere Gäste waren begeistert.
Herzlichen Dank!
Bonjour chère Claudia,
Merci beaucoup für dein Vertrauen! Ich freue mich immer, liebe Kommentar zu lesen. Danke und ganz liebe Grüße.