Noch ganz schnell ein Schokoladeneis Rezept posten! Vernascht wurde es schon bei uns, da wir den Tag im Garten verbringen. 😉
Ich hatte diese Woche das Kaffeeeis gepostet und ich weiß, dass viele von euch auf dieses Rezept wartet. Es ist ganz einfach, nur mit Kakao und ohne Schokolade. Mit normaler Schokolade ist mir die Creme oft zu fettig. Dafür nehme ich lieber den Valrhona Schokolade P125 Coeur de Guanaja, weil er extra dafür gemacht ist (mit weniger Fettgehalt.)
Da man so etwas selten zu Hause hat und es kaum Alternativen auf dem Markt gibt, mache ich mein Schokoladeneis mit Zartbitterkakao, den hat fast jeder im Schrank!
Wie bei vielen Eiscreme-Rezepten besteht dieses Schokoladeneis aus einer mit Kakao verfeinerten Crème Anglaise. Crème Anglaise oder Crème Pâtissière bilden die beste Basis für Eiscreme. Wer es noch cremiger mag, kann zusätzlich eine Portion Schlagsahne oder Crème fraîche unterrühren.
Dieses Rezept ist wieder ein Rezept mit Eismaschine und wer diese nicht hat, kann einfach die Creme im Tiefkühlschrank stellen und alle 30 Minuten (ungefähr) es kurz umrühren.
Wer mag, kann auch Schokoladenstückchen in dem Eis noch am Ende geben… Es war seeeehr lecker, und der Zartbittergeschmack war gar nicht zu süß. Perfekt.
Nur Kurz ein Paar wichtige Fragen für euch:
Warum Kakao statt Schokolade?
Beides funktioniert. Es ist Geschmackssache. Mit gutem, ungesüßtem Zartbitterkakao wird das Eis feiner, klarer im Schokoladengeschmack und weniger schwer auf der Zunge. Mit geschmolzener Schokolade wird es reichhaltiger und cremiger, kann aber etwas „fettiger“ im Mund wirken. Ich zeige dir beide Wege, nimm einfach den, der dir lieber ist.
Kann ich es auch mit echter Schokolade machen?
Ja, sehr gern. Wichtig ist, dass die Schokolade nicht zu fett ist: Nimm eine dunkle Schokolade mit 70–80 % Kakaoanteil. Sie bringt viel Aroma und wenig Zucker mit. Rechne mit ca. 70 g geschmolzener Schokolade statt 25 g Kakao. Da die Schokolade zusätzliches Fett und etwas Zucker mitbringt, kannst du dann die Sahne und den Zucker im Rezept leicht reduzieren, damit es nicht zu schwer wird.

Zutaten für 6-7 Kugeln Schokoladeneis:

225 ml Milch, 100 ml Sahne, 40 g Zucker, 3 Eigelbe, 20 g Zartbitterkakao – Backkakao (oder 70 g P125 Guanaja Valrhona Schokolade geschmolzen).
Hinweis: Wer das Eis mit (echter) Schokolade (und kein Kakaopulver) zubereiten mag, sollte das Rezept wie gehabt zubereiten und am Ende des Schritts 2, die Schokoladen Stückchen einfach in die warme Creme geben. Umrühren… die Schokolade wird von alleine schmelzen und sich mit der Creme verbinden.
Meine Empfehlungen für dieses Rezept.
Die Produkte hier findest du in meinem eigenen Shop – ich nutze sie für Rezepte wie dieses. Noch mehr Ideen gibt’s in den Rubriken Eis, Schokolade & Pralinen oder Valrhona Schokolade. Viel Spaß beim Stöbern!
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1- Die Eigelbe mit dem Zucker schlagen, bis es weiß wird. Dann den Kakao eingeben, rühren.
Die Creme mit ein bisschen Milch lösen. Nach und nach die restlichen Flüssigkeiten: die Milch und die Sahne dazugeben, dabei weiterrühren, und alles in einen Kochtopf umfüllen.




2- Die Eismasse jetzt auf 82 °C erhitzen … bis die Creme auf dem Löffel kleben bleibt (oder „zur Rose abzieht“ wie es so schön heißt). Abkühlen lassen.

3- Wenn die Creme kalt ist, kann man sie in das Eismaschinenbehälter geben und je nach Programm die Maschine anmachen. Bei uns hat es 40 Minuten gedauert.

Häufige Fragen zum Schokoladeneis (FAQ)
Welchen Kakao soll ich nehmen?
Einen ungesüßten, dunklen Backkakao in guter Qualität, je hochwertiger, desto runder das Aroma. Ich nehme gern reines Valrhona-Kakaopulver, aber jeder gute ungesüßte Kakao oder Backkakao funktioniert.
Warum wird mein Eis nach dem Einfrieren so hart und kristallig?
Das ist das häufigste Problem bei selbstgemachtem Eis und hat drei Ursachen: zu wenig Fett, zu wenig Zucker oder fehlende Bindung. Fett und Zucker halten das Eis weich – und ein winziger Anteil natürliches Bindemittel verhindert, dass sich große Eiskristalle bilden. Genau dafür sind die nächsten beiden Punkte da.
Wie wird das Eis auch nach Stunden im Gefrierfach cremig? (Johannisbrotkernmehl & Guarkernmehl)
Mit einer winzigen Menge natürlicher Bindemittel, so machen es auch Profi-Eisdielen. Für diese Menge Eis genügen zusammen etwa 1 g (eine knappe Messerspitze pro Sorte), je zur Hälfte Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl. Beide ergänzen sich perfekt.
So gehst du vor:
Die Pulver zuerst trocken mit dem Zucker vermischen: so verklumpen sie nicht.
Diese Mischung wie gewohnt in die kalte Milch einrühren und die Creme dann auf 82 °C erhitzen. (Das Johannisbrotkernmehl braucht diese Wärme, um sich voll zu entfalten , das Guarkernmehl bindet auch kalt.)
Weniger ist mehr: Zu viel macht das Eis gummiartig. Lieber mit einer kleinen Messerspitze pro Sorte starten und höchstens auf je 1 g erhöhen.
Tipp für extra Cremigkeit (von mir): Lass die fertige Creme vor dem Frieren ein paar Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank „reifen“. Die Bindemittel quellen dann vollständig und das Eis wird spürbar feiner.
Brauche ich eine Eismaschine?
Nicht unbedingt, wenn ihr mit Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl arbeiten. Ohne Eismaschine die kalte Creme in eine flache Form geben und während des Gefrierens etwa alle 30 Minuten kräftig durchrühren, so bleibt sie cremig und es bilden sich keine großen Kristalle.
Wie bewahre ich das Eis auf, damit es schön weich bleibt?
In einer flachen, gut verschlossenen Dose einfrieren. Vor dem Servieren 5–10 Minuten antauen lassen, dann lässt es sich perfekt portionieren.
Et voilà! Wir haben direkt damit Kugeln gemacht, aber man kann es aus in eine Backform geben und einfrieren, wenn man es später genießen möchte.

Leider, leider, leider ist unsere Portion schon alle! Aber ich habe mit dem restlichen Eiweiße kleine Financiers oder Macarons gebacken! (Rezept folgt auch bald !)
Gros BISOUS und bleibt gesund!
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Das Rezept hat leider wesentliche Lücken. Die Zutaten Sahne und Milch tauchen im Rezept nicht auf.
Keine Sorge, eigentlich steht alles im Punkt 1, zweite Teil- „Ein bisschen Milch lösen“ und „dann nach und nach die ganzen Flüssigkeiten geben …“ .