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Original Elsässer Flammkuchen (Tarte flambée)


Seit 2016 auf dem Blog, zuletzt am 15. Oktober 2026 von Aurélie Bastian aktualisiert

Endlich wieder Sonntag! Ich habe diese Woche so viel zu tun gehabt und war so wenig zu Hause, dass ich nicht zum Einkaufen gekommen bin. Jetzt bin ich zu Hause und möchte was kochen… und ihr kennt das bestimmt auch: fast nichts mehr im Kühlschrank. Für diese Tage haben wir in Frankreich unter anderem 2 Alternativen: Crêpes oder Flammkuchen (Flamme bei uns in Lothringen)! Beide Speisen brauchen nicht so viele Zutaten und schmecken uns immer. Ihr kennt bestimmt schon das Rezept, aber ich hatte es noch nie gepostet und eine kleine Inspiration kann ja nie schaden! 😉

Den Namen richtig aussprechen

Bei uns in Lothringen (Moselle) sind wir ganz nah am Elsass und wir sagen „Flamme“ oder „Flam“ und nicht „Flammekueche“, das sagen die richtigen Elsässer.
Das Rezept bleibt aber dasselbe und im restlichen Frankreich heißt sie „Tarte flambée“, weil die Tarte traditionell im Holzofen, wie ein Brot, gebacken wird. Sehr oft wird sie auch vom Bäcker mit dem gleichen Mehl wie für das Brot selber gebacken, aber ohne Hefe.
Die besten Flammkuchen habe ich im Elsass gegessen, direkt in einer Mühle, zubereitet wie vor Generationen!

Das Original: ganz einfach

Das Originalrezept für Flammkuchen aus dem Elsass hat nur 3 Zutaten als Belag: Crème fraîche, Zwiebeln und Speck. Hinzu kommen als Gewürze schwarzer Pfeffer und der Geheimtipp: Muskatnuss!
Das Originalrezept wird OHNE Käse gebacken. Aber wenn man einen Flammkuchen mit Käse genießen möchte, ist es eine Flamme „gratinée“ („überbacken“).
Falls ihr also im Elsass einen gratinierten Flammkuchen bestellt, wisst ihr, dass es sich um einen normalen Flammkuchen mit geriebenem Käse handelt.

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 Flammkuchen Original
Elsass, Flamm und Wein

Das Elsass ist nicht nur für seine Flamm bekannt, sondern auch für seine große Auswahl an Weinen. Und am besten zu einer guten Flamm passen ein Riesling oder ein Weißburgunder aus der Region. Er sollte etwas Säure haben und leicht erfrischend schmecken! Wir trinken sogar manchmal einen Gewürztraminer dazu! Ich lade euch einfach ein, ein bisschen auszuprobieren. Ihr habt im Elsass die Qual der Wahl, was Wein angeht.
Flammkuchen und ein bisschen Wein, mehr braucht man nicht für ein leckeres Sonntagabendessen. Ich serviere, wenn noch etwas im Kühlschrank steht, gern noch einen Salat dazu, aber eine Flamm ist keine Beilage zu einem Braten. Ja, die Frage ist schon mal gekommen. Aber wie immer: Macht, wie ihr es mögt. In Frankreich ist es halt einfach „schlichter“ gedacht. 🙂

 

Es ist also ein einfaches und abwechslungsreiches Rezept, das bei uns immer eine „letzte Chance“ ist, wenn nichts mehr im Kühlschrank ist.

 

 Einfacher Flammkuchen Rezept

Zutaten für Original Elsässer Flammkuchen  für 2 Personen (2 kleine Flammkuchen):

 Zutaten Flammkuchenteig

Für den Teig:

150 g Mehl Typ T55 oder T65 Label rouge (oder T550), 1 kleiner TL Salz, 100 ml Wasser

Für den Belag:

4-5 EL Crème fraîche, 125 g Schinkenspeck (oder Speck), 1 Zwiebel, Pfeffer und einen Hauch Muskatnuss

Utensilien: Nudelholz, Backpapier, Brotschieber

Meine Empfehlungen für dieses Rezept.
Die Produkte hier findest du in meinem eigenen Shop – ich nutze sie für Rezepte wie dieses. Noch mehr Ideen gibt’s in den Rubriken Backunterlagen, Macarons Zubehör oder Baskenland / Pays basque. Viel Spaß beim Stöbern!

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1- Den Teig zubereiten: Mehl, Wasser und 1 TL Salz zusammen mischen. Hier nicht zu viel kneten, sondern den Teig, sobald er zusammen klebt, ein bisschen ruhen lassen (in der Zeit könnt ihr die Zwiebel schneiden).

 Flammekuchenteig Backen

2- Nach 8-10 Minuten kann man den Teig mit etwas Mehl ausrollen … also DÜNN ausrollen (3 mm).

Auf den Teig die Crème fraîche streichen…

 Zutaten Flammkuchen

… mit Zwiebel und Speck verzieren und Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

 Flammkuchen Belegen

3- Den Flammkuchen in den vorgeheizten Backofen bei 200°C für 15 -18 Minuten hineinschieben.

 Flammkuchen Schnell Backen

So einfach und schnell geht Flammkuchen backen! Falls ihr auch nichts mehr viel im Kühlschrank habt, habt ihr jetzt eine kleine Idee mehr, wie Ihr das Abendessen retten könnt.

 Schnelles Rezept Flammkuchen

Wie kann man Flammkuchen noch variieren?

Einfach den Belag der Jahreszeit anpassen. Ich versüße ihn im Winter gerne mit Feigen und Birnen. Oder im Frühling mit etwas Rucola (nach dem Backen). Und wer keinen Speck mag, kann auch eine vegetarische Variante zubereiten, mit geräucherte Käse nehmen.

 

 

BISOUS, Bon Appétit und einen schönen Sonntagabend euch!

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— Bonjour — Ich bin Aurélie!

Französin in Deutschland, Kochbuchautorin und Fernsehköchin. Seit 2009 zeige ich dir, wie einfach französische Küche zu Hause gelingt.
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53 Kommentare
  • SI
    Sibille

    Der Flammkuchen war köstlich! Ich habe allerdings statt Zwiebeln Porrée genommen und die Flammkuchen bei maximaler Temperatur auf dem Pizzastein gebacken…mh mercì beaucoup!

  • RS
    Rainer Senger

    Werden die Zwiebeln nicht vorher in Salz gerieben um sie weicher zu bekommen und wird nicht auch Hefe verwendet? So habe ich es im Elsass direkt bei einer Familie kennen und lieben gelernt

  • CE
    Clean Eating: Flammkuchen - Bea la Panthere I Fitness & Lifestyle Blog aus München

    […] die herbstliche Jahreszeit: der Flammkuchen. Flammkuchen sind leckere Teigfladen aus dem Ofen, die traditionell mit Schmand und Speck gegessen werden. Dabei geht der Flammkuchen auch mit viel Eiweiß, weniger Fett und langsamer […]

  • BA
    Babsi

    Liebe Aurelie, das ist das erste Rezept von deiner Seite das ich nachgemacht habe, dafür schon zweimal in einer Woche, und es wird bestimmt nicht das letzte sein!! War super lecker. Ich hab beim zweiten Mal noch ein bisschen Trockenhefe in den Teig gegeben, das war gut. Das nächste Mal probiere ich es mit Birne und Gorgonzola. Oder mit Ziegenkäse, den liebe ich! Oder Süß mit Apfel und Zimt. Oder oder oder…. Tausend Dank für deine tollen Rezepte!

    Leser Foto Original Elsässer Flammkuchen

  • BI
    Bille

    Hallo
    ich habe heute mal das Flammkuchen-Rezept getestet. Leider ist mir das ganze so gar nicht gelungen. Der Teig wurde und wurde einfach nicht durch (und er war max. 5mm dick). Ist dieses Phänomen schon einmal bei jemandem aufgetreten, denn mir ist nicht ganz klar, warum es nicht geklappt hat. Ich bin jetzt auch nicht gerade koch- und backunerfahren.
    Viele Grüße
    Bille

  • LI
    Liane

    Hallo,
    unsere beiden Lieblingsbeläge sind:

    1. gewürzte Crème fraîche, Räucherlachs mit Frühlingszwiebeln

    2. Halb Crème fraîche, halb Nutella mischen, darauf dünne geschälte Apfelscheiben auf die noch brauner Zucker und Zimt kommt
    hier etwas mehr Abstand am Rand lassen

    Gruß und vielen Dank für die tollen Rezepte

    • AB
      Aurélie Bastian

      hooooooooooooooo lecker !
      genial, wird ausprobieren

  • WO
    Wolfgang

    Sooo, gestern abend gab’s also Flammkuchen bei mir. Nicht aus Verlegenheit, weil nichts anderes im Haus war, sondern ganz geplant! 🙂
    Die Hausfrau wird sagen, für so etwas Einfaches braucht man eigentlich kein Rezept, aber ich als Gelegenheitskoch freue mich, eines bei dir gefunden zu haben. Ich habe zwei Drittel der angegebenen Menge für eine nicht ganz so kleine Einzelportion genommen. Alles hat gut funktioniert und geschmeckt!
    Vielen Dank für die Anregung und schöne Grüße aus Leipzig!

  • MA
    Maria

    Hallo Aurélie,
    vielen Dank für dein tolles Rezept.
    Ich backe auch Flammkuchen, wenn mein Kühlschrank voll ist 😉
    Wenn ich wenig Zeit habe, nehme ich den Flammkuchenteig aus dem Kühlregal und belege ihn mit saurer Sahne (wegen der Kalorien), Zucchini, roten Zwiebeln und Gorgonzola.
    Viele Grüße

  • Hé
    Hélène

    Wie schön, dass es Leute wie dich gibt, Sabine!!!

  • CO
    Comfortqueen

    Liebe Helene, ich habe als deutsche Frau keinen Augenblick geglaubt, dass alle Franzosen als „Notfallessen“ nur Crepe oder Flammkuchen essen. Der Gedanke daran ist schon lustig – alle Franzosen haben für den „Notfall“ ein Notfallpäckchen im Kühlschrank und daran sind nur die Zutaten für Crepe oder/und Flammkuchen enthalten und nur das wird im Notfall gegessen. Wehe es ist noch eine Tomate im Kühlschrank. Lustige Vorstellung. Nichts für ungut. Viele Grüsse Sabine

  • Hé
    Hélène

    Salut!
    Ich mag deine Blog wirklich gern. Aber ich mag nicht, wie du öfter sagst „wir in Frankreich“. Ich glaube jede Famille hat ihre „Rettungsrezept“ für der Fall, dass der Kühlschrank leer ist. Aber da gleich eine ganze Nation einzuschließen… Wir zu Hause essen jedenfalls nichts der beiden im Notfall, und ich fühle mich wohl als echte Französin.
    Hélène

  • SA
    Sahar

    Hallo ?
    Super lecker!einfach!
    Danke dir ?

    Leser Foto Original Elsässer Flammkuchen

    • AB
      Aurélie Bastian

      Danke sehr !

  • MA
    marie

    Hallo Aurélie,

    Einfach ein tolles Rezept. Ich besitze eine elektrische Bratpfanne, die ich mit Deckel anmachen um sie etwas warm werden zu lassen. vorweg schneide ich ich in der Größe des Pfannendeckel einen Backpapier, worauf mein Teig kommt. Dann lasse ich meinen Flammkuchen inklusiv Bakcpapier in die Pfanne. Kurze Zeit Deckel zu, dann wieder auf, dann wieder zu. Das findet mal selber raus. Alles wird super kross, wie in einem Bäckerofen. Mann kann wenn man besuch hat, mehrere vorbereiten und gemütlich hintereinander sogar am Tisch backen.
    Ganz lecker ist nach dem Rausnehmen frischen Rucola rüberstreuen und auf Wunsch mit Balsamico kurz beträufelt. Und versucht es mal auch süß , mit Äpfeln und Zimtzucker, immer unser Abschluß Flammkuchen
    Liebe Grüße

    • AB
      Aurélie Bastian

      SUUUUUUper ideen !!!! das habe ich mich nie zugetraut ! Danke sehr für den Tipp !
      Liebe grüße et à bientôt

  • CO
    Comfortqueen

    Liebe Aurelie,

    vielen lieben Dank für die Idee. Habe die Idee direkt umgesetzt und auch einen Flammkuchen gemacht.

    In einem Bistro bei mir in der Nähe gibt es verschiedene Varianten. Ich mag die sehr gerne mit Thunfisch, Büffelmozzarella, Zwiebel und Schnittlauch. Den Teig habe ich nach Deinem Rezept gemacht. Der Teig war leider gummiartig, dass gefiel mir nicht. Was habe ich falsch gemacht? Ich habe die Creme Fraiche jetzt auch mal neben Salz und Pfeffer mit einer Prise Muskatnuss gewürzt. Das war super.

    Ganz liebe Grüsse
    Sabine

    • AB
      Aurélie Bastian

      Bonjour Liebe Sabine,

      den Teig sollten man so wenig wie möglich kneten. Einfach alles zusammen mischen und dann ruhen lassen. Beim Backen sollte den Teig knusprig und hart werden. Also wenn sie da noch zu weich ist, heiße es dass den Flammenküchen nicht durch gebacken waren.

      Ich freue mich, dass du mein Rezept nachgebacken hat ! Liebe Grüße und bis bald

  • Cä
    Cäcilia

    Hallo Aurélie, ich habe schon Flamkuchen nach dem Rezept aus Deinem Buch gebacken . Ich habe nicht gedacht, daß es so einfach ist. Man kann auch verschiedene Gewürze in den Teig mischen dann schmeckt etwas exotisch zb mit Tandori oder Curry. Danke schön für immer neue Ideen. Dank deinem Blog war unserer Urlaub in Frankreich viel leichter undwir konnten viele Sachen finden die Du beschrieben hast.
    Merci von uns allen
    Cäcilia mit Familie

    Leser Foto Original Elsässer Flammkuchen

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