Zum Mittagessen gab bei uns ein Gratin de Crêpes. Diese Speise hat schon meine Maman gemacht und wir haben sie als Kind einfach geliebt. Das Beste war immer der gratinierte Käse oben drauf!
Überbackene Pfannkuchen mit Bechamel-Sauce ist ein echter Klassiker in der Kinder Küche. Als Maman weiß ich aber, was es für eine Arbeit das ist. Also am besten würde ich empfehlen, viele Crêpes im voraus zu backen und sie einfach weiter verwenden. Da sollten die Crepes aber keinen Zucker enthalten.
Meine Maman hatte die Crepes nur mit Kochschinken und Käse gefüllt. Ich habe darin noch Spinat versteckt. Es passt immer gut zur Béchamel.
Es war ganz süß, weil mein Mann und ich total begeistert waren vor dieser Speise und mein Sohn wollte sie am Anfang nicht probieren: „Crêpes sollten doch immer süß gegessen werden! „.
Naja, einmal probieren und hopp war der Teller leer und er nahm sogar noch Nachschlag. Also Test bestanden, es darf auch öfters serviert werden. Ob ich die Zeit in der Woche für diese Speise finde, weiß ich noch nicht. Aber zum Glück können der Teig oder die Crêpes im voraus zubereitet werden.
Ich hoffe, Ihr backt/kocht es nach für eure Kinder oder euch selbst 🙂

Zutaten für eine Pfannenkuchen Auflauf (4-5 Personen):

Für 12 crêpes (20 cm): 250 g Mehl, 2 Eier, 500 ml Milch, 1 gute Prise Salz. Butter zum Braten.
Den Crepeteig kann man gut im voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Oder man kann auch die Crepes im voraus zubereiten.

Béchamel: 50 g Butter, 50 g Mehl, 300 ml Milch, Salz, Pfeffer, Muskatnuss,
Füllung: 4 Scheiben Kochschinken, 100 g TK Spinat, 100 g Frischkäse, 100 + 125 g geriebener Käse
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1- Die Crêpes backen:
In einer großen Schüssel das Mehl geben und die Eier rühren und die Milch nach und nach geben. In einer Pfanne mit ein bisschen Butter die Crepes dünn backen. Auf der Seite stellen.
2- Die Béchamel Sauce:
In einem Kochtopf die Butter schmelzen, dann das Mehl auf einmal geben, rühren mit einem Schneebesen….

Die Milch peu à peu eingeben und immer fleißig rühren…die Creme wird ganz dick sein.

… wenn die ganze Milch eingegeben worden ist, ist die Creme bereit.

mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch ein bisschen Muskatnuss dazu geben.

3- Basteln:

Jede Crêpes entweder mit Frischkäse, Kochschicken oder Spinat belegen ….



Die Crêpes rollen, in 4 cm Rollen schneiden und in einer Auflaufform platzieren…

Die Béchamel darauf gießen…..

Mit geriebenem Käse bestreuen …

und bei 200°C gratinieren.

Et voilà!

Sooooo lecker ! Das müsst ihr unbedingt für eure Familie nachkochen!
Gros Bisous
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Tolles Rezept und auch sehr schön ausführlich und anschaulich erklärt!
Hab ich in anderen, etwas ähnlichen Versionen schon mehrfach gemacht und glaubte immer, ich hätte es erfunden…
Fazit und ganz meine persönliche Erfahrung: wenn es ums Kochen geht, kann man kaum etwas „Neues“ erfinden, nur noch Varianten, die aber auch eine wichtige Rolle spielen!
Und wenn man dann, wie hier, auf ein schon bekanntes Rezept stößt, das auch einen NAMEN hat, dann hat man auch für das eigene Machwerk einen Namen, den man von da ab benutzen kann. Ist dann auch gar nicht schlimm, wenn man sich von „Peters Kindertraum“ als Namen verabschieden muss.
DANKE, liebe Aurélie!
Bonsoir cher Peter,
Vielen Dank für Ihre lieben Worte – das freut mich sehr!
Und Sie haben vollkommen recht: In der Küche entstehen oft ähnliche Ideen, ganz unabhängig voneinander. Das zeigt nur, dass Sie ein sehr gutes Gefühl fürs Kochen haben.
Und ein schöner Name macht ein Rezept dann noch ein kleines bisschen besonderer, gerade mit „Peters Kindetraum!“ 😉
Weiterhin ganz viel Freude beim Kochen!
Bonjour Aurélie,
Da ich eine Crêperie habe,werde ich dein Rezept auf jeden Fall ausprobieren,aber mit Galettesteig…
Die Zutaten sind ja immer im Haus!😉Mein“Kleiner“( er wird bald 12) ist auch schon einverstanden mit meinem Plan! Grüße aus dem Frankenland, Karen
Ich mache manchmal Crespelle. Ist viel Arbeit aber… man liebt das hier. Ist ganz ähnlich. Pfannkuchen mit Spinat, Mozzarella, Ricotta und Parmesan gefüllt, mit Bechamelsauce übergossen und dann gratiniert. Ein sanftes „mmmh“ ist meine Belohnung.
Oh, das werde ich auch mal ausprobieren. Meine Kleine liebt Pfannkuchen. Am liebsten von Montag bis Sonntag morgens, mittags und abends. Da ist dieses Rezept mal eine nette Abwechslung.
Dir ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Bei der Béchamel hast Du zwei mal die Butter aufgeführt. Dafür halt das Mehl weggelassen. 😉
Lieben Gruß
Silke
Oh wie lecker!!! Ich mache das auch oft, gerade heute hat mein Sohn sich das zum Geburtstag am Freitag gewünscht. Ich habe das Rezept vielen Jahren mal aus der Picardie mitgebracht, dort heißt es „Ficelle picarde“ 🙂
Bisous Mattina