Pâte de coing (Französische Quittenwürfel)

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Nun, es gab noch zu viele Quitten und ich habe natürlich Marmelade damit gekocht, und zum ersten Mal “Pâte de fruits” (Quittenwürfel). Diese Entscheidung hat mir Geduld beigebracht !!! warum ?

Weil ich nach der Kochzeit 2 lange lange lange Tage gewartet habe bis meine Würfel genug getrocknet waren, um es mit dem Zucker einzuwickeln !!!! Wahnsinn ! Das war lustig zu Hause, diese 2 Tage habe ich meine “Pâte de fruits” gegen Angreifer schützen müssen ! Es war schwer, wir hatten Opfer aber das große Teil unserer Truppe ist heil in dem Zucker gelandet ! OUF !

und jetzt ….. naja dieses Rezept habe ich doch schon vor einigen Tagen gekocht. Wir könnten jetzt eine Schweigeminute zur Ehre der verlorenen Würfeln anlegen !

…… was noch? : “ach ja ! Sie waren Lecker!”

Zutaten :

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Die selbe Menge Quitten und Zucker, 1 Zitronsaft

Sie müssen die Quitten wiegen wenn sie schon gekocht sind (als  Kompott), und dann die selbe Menge Zucker dazugeben !

1- Die Quitten waschen, kleinschneiden und das Kerngehäuse entfernen. In einer grosse “Casserole” kochen lassen, nach 15- 20 Minuten wiegen und mixen. Der Saft einer Zitrone dazugeben.

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2 – Der selbe Gewicht an Zucker in die Quittekompott eingeben und 5-10 Minuten köcheln lassen. Nicht länger sonst wird ihre “Pâte de fruits” zu dunkel.

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3 – Jetzt die Masse auf einem Backpapier dünn ausbreiten und abkühlen lassen.

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Und es war der Moment, wo ich gedacht habe “Toll, morgen können wir uns den Kaffee versüssen!”. Weit verfelht !

Am Tag danach war meine “Pâte de fruits” immer noch nicht tocken und ich habe es dann umgedreht. Nichts geschah.

In dieser Nacht haben wir unsere erste Opfer vermisst….

Am folgenden Tag genau das Gleiche. Also habe ich sie auf einem feinen Gitter plazierert und endlich, am nächsten Morgen waren sie “fast” trocken, und ich konnte sie in dem Zucker wickeln.

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Hurra , ich habe es geschaft, und endlich kann ich “den Rest” geniessen ! LOL

Das Rezept war nicht besonders schwer, aber jetzt weiß ich, dass man Zeit braucht um gute Confiserie (Süsswaren) zu zaubern.

Bonne journée et bon Goûter

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  1. lamiacucina’s avatar

    Die Schleife einfach nicht zu fest binden, dann können wir auch probieren.

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  2. Kaktusfeige’s avatar

    Ich glaube, bei uns heißt das ‘Quittenbrot’ – oder nein, daß wird glaub ich nur aus den festen Resten, die bei der Geleezubereitung übrigbleiben gemacht, oder?
    Jedenfalls war es mir bislang immer zu mühsam, den Kampf mit diesen harten Früchten aufzunehmen.
    Aber essen tät ich’s nur allzugerne…

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  3. Mel P.’s avatar

    oh, ich liebe Quittenbrot (in Süddeutschland auch Quittenkäs genannt)! Habe ich letztes Jahr auch gemacht, allerdings habe ich es ziemlich lange kochen lassen, bis es dunkel war und man beim rühren den Topfboden gesehen hat.
    Am besten schmeckt es mir mit einem Stück altem Gouda oder Cheddar :-)

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  4. Uwe Splinter’s avatar

    Das mit dem Trocknen finde ich sehr interessant.
    Ich habe bisher zweimal fruchtgelee gemacht – einmal nach Gaston Lenotre und einmal nach Alain Ducasse. Mein Problem war aber, dass es am Anfang nicht nass war sondern nach dem Waelzen im Zucker, ungefaehr nach einem Tag.
    Ich vermute dass es noch irgendeinen anderen Trick oder Zutat gibt um das zu verhindern.
    Salutation Uwe

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