Ich liiiiiebe rote Johannisbeeren. Damit zaubere ich immer meine Lieblingsmarmelade (am besten Gelée, 1 zu 2) …
Diese Woche war ich so glücklig und durfte bei Andrea und Andreas welche pflucken gehen. Die waren einfach sooo schön groß und reif, dass ich damit direkt rote Johannisberen-Gelée gekocht habe. Eine gute Portion habe ich jedoch für einen extra leichten Kuchen behalten.
Ich wollte einen „Wolken“ Kuchen backen. Etwas ganz zartes und leichtes …das dann perfekt mit viiiiiel Obst harmoniert. Es wurde also ein Biscuit de Savoie gebacken, mit vielen Johannisbeeren drin. Ich mag den Biscuit de Savoie immer mit viel Obst oder Coulis zu servieren. Heute habe ich eine gute französische Melonen genommen und die Mitte meines gebackenen Kuchens reichlich damit gefüllt.
Dafür habe ich auch nicht irgendeine Melone genommen, sondern eine Cavaillon-Melone. Für mich heißt sie einfach so, weil in Frankreich diese Stadt für diese Sorte Melone sehr berühmt ist. In Deutschland heißt sie „Cantaloupe „Melone. Ihr Fleisch ist schön orange und sehr aromatisch.
Für euch gibt es noch ein Paar gute Tipps zum Thema:
Wie wähle ich eine gute reife Melone?
- Sie riecht schön nach Melone
- Sie fühlt sich schwer an
- Ihr Stiel (falls noch vorhanden) löst sich ab
Tipp: Du kannst franzoesischkochen.de mit einem Klick als eine deiner Lieblingsquellen auswählen.
Zutaten für einen Johannisbeer-Kuchen:
18-20 cm Raggio Kuchen (4-5 Personen)

3 Eier (Größe L) 50 g Mehl, 35 g Speisestärke, 80 g Zucker, 1 TL Vanillemark,
200 g rote Johannisbeeren, 1 Melon de Cavaillon
Nach Geschmack noch Johannisbeerensaft.
Meine Empfehlungen für dieses Rezept.
Die Produkte hier findest du in meinem eigenen Shop – ich nutze sie für Rezepte wie dieses. Noch mehr Ideen gibt’s in den Rubriken Koch- & backzubehör, Ausstecher oder Silikonbackformen & Exoglass-Backformen. Viel Spaß beim Stöbern!
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1-Die Eier trennen. Die Eigelbe mit den 60 g Zucker schlagen bis es weiß wird.

Mit einem Sieb das Mehl und die Stärke in die Masse geben…

… weiter mit dem Schneebesen rühren und den Vanillemark eingeben …

2- Das Eiweiß als Schnee schlagen und, wenn es anfängt weiß zu werden, 20 g Zucker eingeben und schlagen bis die Baisermasse sehr sehr fest wird.

3- 2 EL von dem Baiser in die Eigelbmischung geben und mit einem Schneebesen mischen. …

… dann nach und nach das restliche Baiser eingeben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben…

…bis der Teig schön cremig und ohne Krümmel wird.

4- Backen:
Den Teig in eine einfettete Backform geben (ungefähr 18-20 cm Breit) und 1 gute handvolle Johannisbeeren darauf verteilen.
Achtung die Beeren nicht eindrücken und mit Teig bedecken…. sie senken sich beim Backen und es könnte sonst Probleme bei dem „Aus-den-Form-Nehmen!“ geben… weil die Beeren dann an die Backform kleben bleiben. 😉
Backen: 10 Minuten bei 210 °C und dann 35 Minuten bei 170°C.
Wenn es fertig gebacken ist, die Form auf einem Gitter umkippen und so abkühlen lassen.

5- Verzieren:
Mit einer „Parisienne“ (Kugelausstecher) aus dem Melon de Cavaillon viiiiiiele Kugeln formen. Die Mitte des gebackenen Kuchens mit Melonenkugeln füllen und noch rote Johannisbeeren darauf drapieren.

Et voilà, ein schön leichter sommerlicher Kuchen mit viel Obst.

Ich wünsche euch Bon Appétit et à bientôt 🙂
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Hallo
Bin seit heute stolzer Besitzer einer
Raggio Backform
Welche teigsorten kann man mit dieser Kuchenform noch backen
Über kurze Info würde ich mich freuen
Besten Dank
Beate Schmolka
Hallo Frau Schmolka,
herzlichen Glückwunsch zur neuen Raggio-Backform!
Besonders gut eignen sich dafür Teige, die etwas fester und stabiler sind, zum Beispiel:
Marmorkuchen
Rührkuchen
Brioche
Eis- und Parfaitmassen
Generell funktioniert alles gut, was nach dem Backen oder Gefrieren ausreichend Stabilität hat.
Weniger geeignet sind dagegen:
Biskuitböden
sehr luftige oder zerbrechliche Teige
Diese können beim Herauslösen leichter brechen und zeigen das schöne Muster oft nicht so gut.
Viel Freude mit Ihrer neuen Form!
Liebe Grüße