Ich habe mir immer gesagt „wenn ich groß bin, dann würde ich gern nach Martinique fliegen!“. Mit der Zeit brauche ich fast nicht mehr dahin fliegen, da es bei uns fast genauso warm geworden ist. Aber nicht nur für das Wetter würde ich gern hinfliegen, sondern für die Kultur, die Farben, die Landschaft, die Wochenmärkte und die ganze Gemüse Auswahl ..
Statt zu fliegen, schaue ich mir immer gern Reportagen oder Rezepte aus Martinique oder Guadeloupe. Ich hatte mal in einem Bericht gesehen, dass dort Fisch auch quasi roh wie ein Carpaccio gegessen wird. Den frischen Fisch (wirklich frischer Fisch) wird filetiert, in würfeln geschnitten und in einer Schale mit viiiiel Zitronensaft, reichlich Pfeffer und Chili mariniert. So wird der Fisch nach 1 Stunde (im Kühlschrank) quasi durch die Zitronensäure gegart.
Ich fand es einfach fantastisch, dass man mit so schönen und frischen Produkten so eine gesunde Speise entstehen könnte. Ohne braten, ohne Öl oder Butter. Einfach der pure Geschmack.
Bei uns haben wir bereits die Hitze aber nicht die schönen Fische. Stattdessen habe ich immer einen Tiefkühlschrank voll Fischfilet, Muscheln, Garnelen und Co. Wir essen mehr Fisch als Fleisch und momentan würde ich nur ungern frischen Fisch kaufen. Mit der TK Ware ist es erst praktischer: man hat es immer parat und es ist immer schon vorportioniert und manchmal (wie bei Muscheln oder Garnelen) vorgekocht.
Inspiriert von dieser Idee mit den Zitronen wollte ich gesunde Fisch Häppchen machen. Da man aber nie 100% sicher sein kann mit dem rohem Fisch, habe ich mich für die „vorgekochten“ Garnelen entschieden.
Wir haben Häppchen mit ordentlich Zitrone, ein bisschen Orangenfilet für die Farbe und frischen Erbsen (vom Garten). Wie auf Martinique wurde roten Pfeffer eingegeben und, weil ich immer meine kleine französische Note geben muss, etwas Petersilie. Es war sooo schnell weg! Wir haben es bereits 2 mal nachgemacht mit verschiedenem Obst (auch mit Mango Stückchen schmeckt es vorzüglich).
Tipp: Du kannst franzoesischkochen.de mit einem Klick als eine deiner Lieblingsquellen auswählen.
Zutaten für Häppchen mit Garnelen und rotem Pfeffer:
4 Personen (als Vorspeise)

20 TK Garnelen, 1 Zitrone, 2 Limetten, 1 Orangen, 1 Zwiebel, 1 TL roter Pfeffer, 2 EL gehackte Petersilie, 1 Prise körnige Fleur de Sel (aus Salies de Béarn für mich).
Meine Empfehlungen für dieses Rezept.
Die Produkte hier findest du in meinem eigenen Shop – ich nutze sie für Rezepte wie dieses. Noch mehr Ideen gibt’s in den Rubriken Pasteten, Terrinen & Rillettes, Ost oder Pasteten und Terrinen. Viel Spaß beim Stöbern!
Artischocken und Basilikum Brotaufstrich 100g Sie ist perfekt für alle Artischocken-Liebhaber.
Pastete mit Armagnac und Agen Pflaumen Köstlichen Pastete mit Armagnac und Agen Pflaumen (Pruneaux).
Brotaufstrich mit Pollack, Limette und Ingwer 80g Perfekt als Apéritif oder für ein Picknick.
Persillade - 100g Verleiht Fleisch, Kartoffeln und Gemüse sofort ein frisches, aromatisches Knoblauch-Kräuter-Aroma.
Rosa Pfeffer aus Madagaskar 20g Perfekt mit Fischtartar, rohem Gemüse, Frischkäse und sogar in Desserts.
Salz aus Salies-de-Béarn 200g Es ist, wie auch der Salz aus Bayonne für den einzigartigen Geschmack des Jambon de Bayonne verantwortlich.
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1- Die Garnelen kurz auftauen und in kleinen Stückchen schneiden…

… die Zitrone und Limette pressen und den Saft mit in die Schüssel geben ….

.. die Zwiebel schälen und in kleinen Würfeln schneiden…

.. den roten Pfeffer leicht zwischen den Finger zerdrücken und dazu geben und Minimum 20 Minuten in den Kühlschrank marinieren lassen.

2- Als letzte 3-4 EL frische Erbse, die gehackte Petersilie und eine Prise Salz geben.

und kurz vor dem Servieren die Orange filetieren und kleine Stückchen Orangenfilets mit in die Schälchen eingeben. (nicht vorher, sonst wird es matschig) .

Et voilà, ein frisches Rezept ohne kochen oder backen. Die Inspiration war eine sehr gute Idee aber ich würde mich trotzdem freuen, mal es direkt auf Martinique genießen zu können.
BISOUS und bonne journée
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Ist eine ganze Zitrone nicht viel zu viel Säure? Ich möchte das Rezept machen aber traue mich nicht so viel Zitronensaft hinzuzugeben. Aber würde es auch mit einer 1/2 Zitrone funktionieren?
Bonjour,
und doch, eine ganze Zitrone ist hier tatsächlich genau richtig.
Der Zitronensaft ist in diesem Rezept nämlich nicht nur für den Geschmack da. Die Säure sorgt auch dafür, dass die Garnelen während der Marinierzeit quasi noch etwas „gegart“ werden – ähnlich wie bei einem Ceviche. Genau deshalb braucht man diese Menge an Zitronensaft.
Da die Garnelen anschließend noch mit der süßen Orange kombiniert werden, wirkt das Ergebnis überhaupt nicht zu sauer, sondern schön frisch und ausgewogen.
Mit nur einer halben Zitrone würde dieser Effekt deutlich schwächer ausfallen. Wenn Sie empfindlich auf Säure reagieren, können Sie es natürlich ausprobieren.
Viel Spaß damit.
Superb! So erfrischend!