Die Salade Vosgienne ist kein Salat für „Ich bin auf Diät“. Das ist ein Salat für „Ich habe richtig Hunger!“ Also ja – das hier ist kein Light-Rezept. Aber manchmal darf es einfach richtig gut, herzhaft und sättigend sein.
Ein echter Vogesen Salat besteht nicht nur aus ein paar Blättern Salat.
Hier kommen gebratene Kartoffeln, knuspriger Speck, goldene Croutons und ein schönes Ei dazu. Und genau das macht ihn so besonders.
Ich finde es übrigens immer lustig, dass man in Frankreich sogar eine „Pizza Vosgienne“ bestellen kann – mit Kartoffeln, Speck und Ei.
Das heißt: Wenn irgendwo „à la vosgienne“ draufsteht, wisst ihr Bescheid. Es gibt ordentlich etwas zu essen!
Die Salade Vosgienne ist unglaublich lecker, aber nichts, was man lange vorbereiten sollte.
Alle Zutaten werden separat zubereitet und dann warm auf dem Salat angerichtet. Und dann heißt es: sofort genießen!
Sonst wird aus knackigem Salat schnell warmes Gemüse – und das wollen wir nicht.
Ich liebe meine Salade Vosgienne mit einem pochierten Ei.
Wenn das Eigelb langsam über die Croutons läuft… ach, das ist einfach herrlich.

Wenn ich ehrlich bin, erinnert mich dieser Salat ein bisschen an ein Bauernfrühstück – nur eben mit frischem Salat darunter. Und genau deshalb mag ich ihn so sehr.

Zutaten für Vogesen Salat (Salade vosgienne) für 2 Personen:

300g Frühlings-Kartoffeln (braucht man nicht schälen), 1 Zwiebel, 2-3 Eier, 30 g Butter, 75 g Speck, 2-3 Baguettescheiben, Blattsalat,
Vinaigrette: Olivenöl, Essig, Senf und Salz/Pfeffer. Komplettem Rezept findet ihr hier.
Utensilien: Eier-Pochierer oder kleinen Sieb
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1- Die Kartoffeln vorkochen (im Wasser oder in der Mikrowelle – ganz wie ihr möchtet).
In grobe Stücke schneiden.
In einer Pfanne mit etwas Butter goldbraun anbraten und zur Seite stellen.

2- Den Speck in derselben Pfanne knusprig braten und ebenfalls beiseitestellen.

3- Ein Stück (am besten altes) Baguette in kleine Würfel schneiden.
In der gleichen Pfanne mit dem Speckfett knusprig anrösten.

4- Die Zwiebeln in feine Scheiben schneiden.
5- Eier pochieren (wichtig!)
Einen kleinen Topf mit Wasser erhitzen und etwa 2–3 EL Weißweinessig dazugeben.
!!! Das Wasser darf nicht kochen, sondern nur leicht ziehen (kein starkes Blubbern!).
Das Ei vorsichtig in eine Ei-Pochierer oder kleine Sieb (mit Butter bestrichen) aufschlagen.
Dann den Ei-pochierer oder Sieb in den Kochtopf geben.
Garzeit: 4 Minuten für ein schön flüssiges Eigelb.
Den Ei-pochierer oder Sieb aus dem Wasser nehmen.


Zusätzliche Tipps für perfekte pochierte Eier
-
Sehr frische Eier verwenden- die halten einfach besser zusammen
-
Essig hilft das Eiweiß schneller zu binden
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Nicht mehr als 2 Eier gleichzeitig pochieren
-
Wenn ihr geübt seid, könnt ihr es ohne Sieb oder Schälchen versuchen. Dabei das Wasser mit einem Löffel leicht in Bewegung bringen (kleiner Strudel) und das Ei vorsichtig hineingleiten lassen. Nach 5 Minuten das Ei mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
6- Den Salat waschen und auf den Tellern verteilen.
Darauf kommen:
- die warmen Kartoffeln
- der Speck
- die Croutons
- die Zwiebeln
Zum Schluss auf jeden Teller ein pochiertes Ei legen.


Mit Salz, Pfeffer und etwas Vinaigrette würzen.


et voilà!

So lecker und perfekt für unseren Brunch zu Hause.

Ihr könnt es auch mit einfach gekochte Eiern, aber ich mag das Gelb so cremig am besten!
Ihr könnt die Salade Vosgienne natürlich auch ganz einfach mit hart gekochten Eiern zubereiten.
Aber ganz ehrlich? Ich liebe es, wenn das Eigelb noch schön cremig ist und langsam über die warmen Kartoffeln und Croutons läuft… das macht das Ganze einfach noch besser!
Probiert es unbedingt aus und sagt mir, wie ihr eure Vogesen Salat am liebsten esst – eher klassisch oder mit pochiertem Ei?
Bon appétit
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Liebe Aurélie
Ich habe wieder mal ein leckeres Rezept von Dir gefunden und nachgekocht, den Salade Vosgienne. Einfach lecker!
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Er war sehr lecker. Ich habe Parmaschinkenstreifen und Parmesanspäne auf den Salat gegeben.
👍💯 habe einige deiner vielen Rezepte ausprobiert 👍🤗 , suuuuuper
freue mich immer wieder auf neues von dir🤗. Danke und weiterhin viel Erfolg 🍀
Danke sehr!
klingt lecker der Salat.
alternativ zum pochierten Ei. ein Ei so kochen, dass das Eigelb noch flùssig ist. nach dem Abkühlen mit zerstoßenen Cornflakes panieren und kurz frittieren. beim anrichten aufschneiden. so kommt zum flüssigen Eigelb der Crunch der Pannade
werde ich nachmachen
Danke
Hallo liebe Aurélie,
das sieht Ultra lecker aus 😋 und ist ja auch schnell gemacht ! Mit frischem Baguette dazu, perfekt 😊 Kommt für diese Woche auf die Kochliste! Beim Pochieren bin ich allerdings glaube ich raus 🙈 Aber so wie du auch liebe ich wenn das Eigelb noch schön flüssig ist, daher werde ich die Eier einfach weich kochen. Das ist nicht dasselbe, aber ein ähnliches Ergebnis 😊 Jedenfalls gibt es für mich nichts schlimmeres als hartgekochte Eier wo das trockene Eigelb einem am Gaumen kleben bleibt 😅
Liebe Grüße 😊
PS: Passt nicht ganz zum Rezept, fällt mir aber gerade ein. Ihr habt ja auch einen Garten und wie du in einigen Rezepten schreibst, baust du auch selbst Gemüse an. Nur für den Fall das du es noch nicht wissen solltest und dann als kleiner Tipp für frische Chili: Die Chilisorte „Gorria“ ist die Sorte aus dem Baskenland die getrocknet zum Piment d‘espellete gemahlen wird. Man kann die Samen online kaufen, sind bei mir schon auf der Fensterbank und wachsen fröhlich 😊 Lohnt sich sehr die frischen Chili 🌶️ auszuprobieren 😊
Bonjour!
ach wie schön geschrieben – danke dir!
Und ja, mit frischem Baguette ist das wirklich einfach perfekt.
Deine Idee mit den weich gekochten Eiern ist absolut super.
Das Ergebnis ist vielleicht ein bisschen anders, aber genau dieses cremige Eigelb ist ja das Wichtigste – ich bin da ganz bei dir, trockenes Eigelb ist wirklich keine Freude.
Und tausend Dank auch für deinen Tipp mit den Gorria-Chilis.
Das ist richtig spannend! Ich kenne natürlich das Piment d’Espelette, aber die Pflanzen selbst im Garten zu haben, ist nochmal etwas ganz anderes. Das schaue ich mir auf jeden Fall genauer an!
Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen