Gemüse

Artikel mit dem Stichwort Gemüse.

Der Sommer geht zu Ende und es ist Zeit euch eine wunderbare leichte Sommer Suppe vorzustellen : “La soupe au Pistou”. Ein provencalische Spezialität, mit Sommer-Gemüse und viel Basilikum. Sie besteht aus zwei Komponenten, eine Gemüsesuppe mit Nudeln und der Pistou. Es handelt sich um eine Basilikum-Paste, mit viel Knoblauch, ein bisschen Tomaten und Olivenöl.

In Süd-Frankreich hat fast jede Frau ihr Rezept von der Soupe au pistou, . Feste Zutaten sind Bohnen (grüne, weiße und rote), Zucchini, Tomaten, Basilikum und Knoblauch. So kann jeder seine Suppe mit seiner Gartenernte oder frischem Gemüse aus dem Wochenmarkt vorbereiten . Und vergesst nicht die kleinen Nudeln, sie müssen klein und dick sein. Am besten eignen sich die Gobbeti oder Rigate.

Der Pistou ist ein Art Pesto, aber ohne Pinienkerne, weniger Olivenöl und viel mehr Knoblauch. Das Basilikum verliert viel an Geschmack wenn es gekochen wird, deswegen wird es von jedem Genießer in seinem Teller servieren. Meistens ein EL pro Teller, sonst wird es sehr scharf.

Zum Verfeinern kann man kleine Parmesan Stückchen in den Pistou dazu geben. Aber als  kleine “Gourmande” mag ich lieber meine Suppe mit kleinen Parmesan Stückchen zu bestreuen. So wird der Parmesan Geschmack nicht von dem Pistou überdeckt. Weil, Ja, der Pistou ist schon etwas kräftig im Geschmack.

Diese Suppe ist sehr fein und leicht. Sie hat die ganzen Familie geschmeckt, besonders Léandre, der jedem Biss mit einem “MMMmm Miam miam” begleitet hat.

Eine sehr leckere provencalische Spezialität die man unbedingt probieren sollte. Aber nicht für romantische Abende geeignet, da der Knoblauch Geschmack sehr stark ist !

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Noch zum Thema Vorspeisen, und so lange es noch Chicorée gibt wollte ich euch  noch kleine Tartelettes aux endives vorstellen. Als kleines Mädchen habe ich sie gehasst. Meine Mutter hat sie  mit Béchamel Soße und überbacken serviert. Sie war so bitter…  Also heute ist die Chicorée Revanche endlich gekommen.

Ich bereite sie oft als Salat vor. Aber heute sollte sie mir warm schmecken. Für meinen Gaumen, die  bittere Chicorée harmoniert sich gut mit der Süße vom Honig und Balsamico Essig, oder auch Xeres Essig. Ob als Tartellette oder Gratin vorbereitet, die  Wahl war schwierig. Ich hatte sie mal in einer Zeitschrift als Tatin gesehen. Und warum es nicht einfach versuchen. Ohne großes Rezept oder Anleitung habe ich mich an diesen Versuch gewagt.

Ein schlichter Tatin d’endives mit nur gutes drin: Honig, Balsamico Essig und eine “Pâte brisée à la noisette” ( Haselnuss Mürbeteig) . Noch ein bisschen geröstete Haselnüsse drauf bestreuen und es ist fast perfekt.  So servieret waren sie auch ganz hübsch und haben allen geschmeckt , sogar ich.

Ich war auch ein bisschen stolz darauf und werde es demnächst auch öfter nachbacken.  ” tu vois maman, finalement je mange quand même des endives cuites ! Bisous”. (siehst doch, Mama, ich essen troztdem gekochte Chicorée!” )

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Soupe de saumon au safran

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21. November 2010 | 6 Kommentare

Jetzt ist der Winter bei uns richtig angekommen. In Frankreich essen wir sehr oft Suppe als Abendessen. Diese Mahlzeit ist auch “le souper” genannt. Man kann also sagen das die “Soupe”  fast eine Tradition ist.

Hier  fühlt sich das Wetter  “wie in Sibirien” für mich an. Also gibt es fast jeden Abend ein Süppchen, entweder als Vorspeise oder als Hauptspeise.

Eine Variante mich Fisch genießen wir sehr gern ( leichter als die mit Wiener Würstchen, die mein Mann so sehr liebt!). Dazu gebe ich ein bisschen Safran oder Piment d’Espelette, das aber hier sehr schwer zu finden ist !

Un vrai régal pour les mois d’hiver.

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“Le hachis parmentier” ist oft der Lieblings Kindergericht in Frankreich. Und so auch der von meinem Mann. Ich habe es schon mal mit Entenconfit vorbereitet aber dieses Mal wollte ich es mit Okaido Kurbis oder Süßkartoffeln vorbereiten.

Dieser Gericht wird aus zwei Schichten gebaut. Unten Hackfleisch, meistens vom Rind, aber Fisch kann auch sehr originell sein. Oben ist Kartoffelpüree vorgesehen, aber Süßkartoffeln waren auch sehr lecker. Ich hatte das Püree ganz schlicht vorbereitet, aber es war mir dann zu fade. Ich habe also noch ein bisschen Kokosnuss und Gewürze  dazu gegeben um das Ganze auf zu peppen.  Ich mag den “Garam Masala Gewürz” zu Süßkartoffeln sehr, ein bisschen Zimt, Kardamon und paar andere Sache runden es ganz schön.

Ein bisschen was exotisches im Teller kommt auch mal vor.

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Im Sommer grillen wir oft Fisch, und dazu bereite ich gern Auberginen und Tomaten. Es war uns nach 1 Monat ein bisschen langweilig. Ich habe also eine andere Vorbereitungsart für die Auberginen gesucht.

Und bin in dem “Larousse de la cuisine francaise” auf ein Rezept gestoßen : “Gratin d’aubergines à la toulousaine”. Es klangt schon sehr lecker, aber was ist der spezielle “Toulousain-Toucht” daran?  Der Knoblauch ? nein.  Vielleicht wäre es mit ein bisschen  ” Saucisse de Toulouse” mehr “Toulousain”.
Naja, ich habe dieses Rezept gefolgt, und toulousain oder nicht,  es hat uns geschmeckt.

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Poulet basquaise (Baskisches Huhn)

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24. März 2010 | 14 Kommentare

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Es ist endlich Frühlingsanfang ! Und in meiner Küche kommt eine Lust auf leichte “Gemüse-volle” Gerichte, Kräuter, und Olivenöl… (ich habe sogar meinen Balkon voll mit Kräuter, Him- und Erd-beere bepflanzt!)

Nach fast 9 Monaten Schwangerschaft, den Winter und der Weihnachtsfeier ist es endlich Zeit ein bisschen auf unsere Figur aufzupassen.

Und nun habe ich ein Rezept aus dem Baskenland gekocht : le poulet basquaise. Seine Besonderheit : mit Piment d’Espelette (sehr typische Art Chili aus Süd Frankreich, AOC label), und Jambon de Bayonne (Geräucherter Schinken, der ein bisschen wie Serrano Schinken schmeckt).

Die Wahl des  Kochweins (Weißwein) für das Rezept  ist nicht besonders wichtig, im Gegenteil zu dem Wein, den man dazu trinken will : einen Rotwein aus der Bordeaux Region oder aus dem Südwest.

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Flan de légumes (Gemüsepudding)

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21. März 2010 | 10 Kommentare

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Sie denken bestimmt, dass wir uns nur von leckeren Kuchen, Cremes oder Kekse ernähren.  In Wahrheit opfern wir uns für euch (und den Blog) und mein Mann wird gezwungen diese ganze Süßigkeiten zu sich zu nehmen.

Manchmal passen wir auf unsere Ernährung auf und essen viel viel Gemüse.

In Frankreich kochen wir immer mit viele Gemüse wie die Ratatouille (besonders wenn wir ein bisschen “aufpassen”). Als kleines Abendessen mit wenig Kalorien und viel gesundem kochen oder backen wir oft einen kleinen Auflauf mit Eier und Gemüse.

Der “Flan aux légumes” ist ideal als leichte Hauptspeise.

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Erwähnt man die Provence, denkt jeder an Sommer und Urlaub. Da die Sonne sich wieder blicken lässt, habe ich Lust auf ein leichtes Gericht.

Käse und Speck gehören zum Winter, und um die gute Laune zu behalten habe ich wieder mal mit Tomaten und Oliven gekocht.

Ich habe also dafür ein typisches Provencalisches Gericht : La Daube provencale.  Es handelt sich um eine Art Gulasch mit einem kräftigen Rotwein, Oliven und Möhren, die  man mindestens 4 bis 5 Stunden köcheln lässt. Man kann es mit Rind, Kalb oder sogar Pute vorbereiten. Manchmal kommen auch Orangenzeste hinzu.

Ich hatte es noch nie zuvor gekocht, aber es war sehr einfach. Ich habe sogar die alte Guss-Casserole von meiner Mama heraus gegraben.

Ich habe es am Abend vorbereitet, so dass ich es am Tag danach nur aufwärmen musste.

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Tarte aux poireaux (Porree Tarte)

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13. Februar 2010 | 17 Kommentare

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Eine schöne Tarte aux poireaux als Mittagessen ! Es muss nicht immer komplizierte Speisen geben.
Wir Franzosen, und besonders die Lothringer (wie  ich) backen oft Tartes oder Tourtes als Hauptspeise.

Wir bereiten einfach einen Teig vor, und füllen ihn mit das was so in der Küche steht. Die Kombination Gemüse und Speck ist sehr üblich.
Dazu noch ein “liant” aus Eier und Creme fraîche (oder Mager Joghurt für die Diätzeit) das die Zutaten zusammen hält und die Geschmäcker verbindet.

Einfach, gesund und sehr köstlich hat dieses Rezept sogar meinen Mann gefallen… also los mit dem Rezept:

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Kig Ha Farz

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20. Januar 2010 | 9 Kommentare

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Als ich noch klein war habe ich bei meiner Tante Susanne in Brest ein “Kig Ha Farz” gegessen.
Am Anfang war ich sehr perplex, als ich eine riesige Schüssel voll von Fleisch, Würste und Gemüse sah. Und auf zwei anderen Tellern stand eine Art Teig, die komisch aussah. Ich fand es nicht sehr typisch bretonisch!

Von diesen 2 Teige war einer süß, der ” Far Gwenn” und einer salzig mit Buchweizenmehl, der “ Far Du“. Das Besondere an diesem Teig ist, dass er mit, in der Brühe gekocht wird.

Wir haben uns  zusammen an dem Tisch gesetzt und jeder hat ein bisschen von allem genommen. Als die Teller voll waren haben wir es noch mit einer Butter-Sauce verfeinert.

Und dann die Offenbarung:  die Geschmäcker von Fleisch, Gemüse und den Teige war himmlisch. Die Sauce auf den verschiedenen Teige gegossen hat diese Speise noch mehr gerundet.

Es hat sich wirklich gelohnt jetzt im Winter, diese bretonische Spezialität mit Freunden nach zu kochen. Besonders die Männer waren zufrieden, wegen dem Fleisch und der üppigen Sauce. Dazu passte natürlich ein trockener Weißwein.

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