Fleisch

Artikel mit dem Stichwort Fleisch.

Terrine de canard au Porto et aux figues

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4. November 2012 | 13 Kommentare

 

 

Bonjour, ich habe lange überlegt was ich, als nächstes Rezept, veröffentlichten sollte . Wie immer hatte ich 20 Ideen für Tartes, Dessert und anderen Süßigkeiten aber NON , NON , NON .

Ich habe gekämpft und zur Freude meines Mannes gab es bei uns (und gibt es noch, weil man es nicht so schnell wie Schokolade essen kann) eine Enten-Confit Terrine mit Portwein und Feigen. Ich habe direkt andere Variationen dazu vorbereitet, mit Aprikosen , mit Walnüsse und Haselnüsse.

Es war nicht einfach für mich, nicht, dass es schwierig war so was zu machen, aber ich stoße hier an meinen “Frauen Grenzen” :-) . Ich hasse rohes Fleisch lange zu manipulieren. Und für dieses Rezept musste ich die Hände in diese Fleischmasse tun, und das war gar nicht mein Geschmack. Danach konnte ich fast nichts essen.

Es war nur halb so schlimm , da diese Terrine am besten 1 Tag im Kühlschrank ruhen sollte. Es war dann unser Abendessen, mit unserem leckeren “Pain aux chataignes” ( Esskastanien Brot ).

Ich fand es sehr gut , aber mein Mann hat gesagt ” MMmmmmm Mmmm Mmm” mit vollem Mund . ( Übersetzung : jaja , gibt mir doch bitte das Bot, dass ich die anderen Varianten auch probieren kann ! – oui, mon chéri. ) Was macht man nicht aus Liebe.

Unser Kind hat es ebenfalls gut geschmeckt, aber er genießt es lieber ohne Brot. Wenn man nicht richtig guckt, isst er direkt aus dem Glas mit einer Gabel.

Nun zum Rezept, diese Terrine ist mit Entenbrust, Enten-Confit und Schweinefleisch vorbereitet. Falls ihr kein Enten-Confit besitzt, könnt ihr NUR Entenbrust nehmen.
Ich habe 3 kleine Terrines gebacken und das andere Teil habe ich in Einmachgläser gefühlt und gekocht. So haben wir noch eine Reserve zu Hause ! :-)

 

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Bonjour liebe geduldige Leser. Ich habe endlich wieder Zeit euch zu schreiben. Ich habe in den letzten Monaten sehr viel gearbeitet, so dass es noch ganz ganz wenig Zeit übrig blieb um zu bloggen.

Ich habe natürlich immer gebacken, aber die Zeit um schöne Fotos zu schnappen, war mir zu kurz. Aber jetzt kehrt langsam wieder Ruhe in unserem Leben ein, und ich kann mich wieder um euch und meine Webseite kümmern.

Versprochen, ich werde versuchen wieder regelmäßig Rezepte zu posten, und eure Fragen und Kommentare antworten.

Ich wollte mich noch bedanken für eure netten Mails, und eure Geduld. Merci beaucoup !

 

Viele von euch wollten, dass ich ein Rezept, das schnell geht, mit einfachen Zutaten vorbereite. Zur Zeit haben wir so viele Äpfeln gepflückt, dass wir uns entschieden haben eine neue Variation von dem bekannten ” Puten mit Champignons-Rahm Soße” zu kochen.
Bei uns wird das Puten von Äpfeln und Calvados begleitet, und natürlich mit einem Schuss Sahne verfeinert.
Dieses Rezept ist in Stress Situationen  in 20 Minuten vorbereitet.  Mit einem hungrigen Kind in der Küche muss es bei uns sehr schnell gehen. Diese Speise gefällt  Léandre so sehr dass er immer seine ganze Portion auf isst.  Und macht euch keine Sorgen, das Alkohol verdampft und es ist für Léandre sehr dezent. Für starke Männer kann man einfach mehr Calvados eingeben. :-)

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Es war einmal eine französische Bloggerin, die sehr gern leckere Gerichte zauberte. Sie wollte oft leckere Steaks braten, ein von diesen Stücken Fleisch, die man nur kurz anbrät und die langsam im Backofen fertig garen. Aber es musste zart sein und nicht zäh wie eine Schuhsole. Sie suchte, suchte und wurde nie fündig. Mal war das Fleisch zu fest, ein anderes Mal war es wie Gummi. Die Bloggerin war verzweifelt, sie wusste nicht mehr wohin sie suchen sollte.

Eines Tages wurde sie von einer netten Fleischerei kontaktieren. Sie wollte die kleine Bloggerin helfen und hatte viele verschiedenen Fleischsorten im Sortiment. Es handelte sich um eine sehr seriöse Online Fleischerei: “Gourmet Fleisch”. Die Bloggerin war überrascht und neugierig. Ein Paar Tage später bekam sie ein riesen Paket mit zwei Sorten Fleisch: Iberico Nackensteak und Charolais Rumpsteak. Um es ganz richtig vor zu bereiten bekam sie auch eine sehr ausführliche Anleitung, wie man das Fleisch vorbereiten und braten sollte.

Aber sie hatte so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie sehr gespannt war. Wird das Fleisch wirklich zart und schmackhaft sein?

Das Ergebnis was sensationnel. Das Fleisch war saftig und geschmacklich hervorragen.

Nun war die kleine Bloggerin zufrieden und wusste wo sie gute Steaks endlich kaufen konnte.

Diese kleine Geschichte ist und bleibt eine sehr gute Erfahrung, und ich weiss heute wo ich sehr gutes Fleisch für besondere Anlass kaufen kann. Aber ich bleibe immer noch ein bisschen traurig keine Fleischerei in meiner Umgebung gefunden zu haben.

 

 

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“Le hachis parmentier” ist oft der Lieblings Kindergericht in Frankreich. Und so auch der von meinem Mann. Ich habe es schon mal mit Entenconfit vorbereitet aber dieses Mal wollte ich es mit Okaido Kurbis oder Süßkartoffeln vorbereiten.

Dieser Gericht wird aus zwei Schichten gebaut. Unten Hackfleisch, meistens vom Rind, aber Fisch kann auch sehr originell sein. Oben ist Kartoffelpüree vorgesehen, aber Süßkartoffeln waren auch sehr lecker. Ich hatte das Püree ganz schlicht vorbereitet, aber es war mir dann zu fade. Ich habe also noch ein bisschen Kokosnuss und Gewürze  dazu gegeben um das Ganze auf zu peppen.  Ich mag den “Garam Masala Gewürz” zu Süßkartoffeln sehr, ein bisschen Zimt, Kardamon und paar andere Sache runden es ganz schön.

Ein bisschen was exotisches im Teller kommt auch mal vor.

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Boeuf mode

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3. September 2010 | 10 Kommentare

Zum Mittagessen hat meine Maman öfter ihr “boeuf mode” vorbereitet.  Es ist eine sehr typische französische Speise, die man auch manchmal “Boeuf carottes” nennt. Jede Französin hat ihr eigenes Rezept, mit Champignons, verschiedene Kräuter oder Gewürze. Man serviert es üblicherweise  mit Kartoffeln ( jede Art) oder auch Nudeln.

Dieses Rezept ist eine gute Alternative zum boeuf bourgignon, das mit Alkohol gekocht wird. Meine Version habe ich ganz  ohne Alkohol vorbereitet, also für Kinder, Schwangere super geeignet !

Heute werde ich euch das Original Rezept meiner Maman, und wie man sagt der “boeuf à la mode de Patricia”.

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Ein Mittagessen mal anders. Im Sommer hat man wenig Lust auf fette Saucen und üppige Fleisch-Gerichte.

Auf dem Markt diese Woche habe ich schöne Aprikosen gefunden. Und schon kam die Idee ein frisches, und leichtes Rezept  mit Hähnchen vorzubereiten.

Eine süß-salzige Komposition, die nach Provence klingt, begleitet von einer frischen Quinoa-Gurken-Salat und knackigen Zucchinis. Es war eine sehr gelungene Speise, die sehr von der Qualität der Aprikosen abhängig bleibt. Weiterlesen »

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Es ist für mich sehr wichtig, dass Ihr Leser mir eure Meinung und Anregungen mitteilt. Letztens hat Hans-Martin nach dem “Ultimativen Coq au vin Rezept” nachgefragt.

Das Rezept kannte ich, aber ob es so Ultimativ war, war ich mir nicht so sicher, aber typisch Französisch schon.
Ich wollte es richtig außergewöhnlich machen, also habe ich auf die Zutaten geachtet. Das Rezept ist und bleibt immer dasselbe.

Beim Metzger habe ich guten Speck und Maispoularden-Schenkeln besorgt. Sie können ein ganzes Huhn kaufen und dann es in kleine Teile schneiden. Ich mag zur Zeit kein Fleisch manipulieren und es war praktisch Schenkeln zu nehmen.

Dazu 2 gute Flaschen Bordeaux (aus meiner Reserve), Gans-Fett aus dem Périgord statt Butter und gutes Bio-Gemüse.

Noch was wichtiges : Da “der Coq au vin” 2 Stunde köchelt, verdunstet der Alkohol. Also keine Sorge für die Schwangeren und die Stillenden Muttis, sie können ruhig zugreifen.

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Poulet basquaise (Baskisches Huhn)

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24. März 2010 | 14 Kommentare

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Es ist endlich Frühlingsanfang ! Und in meiner Küche kommt eine Lust auf leichte “Gemüse-volle” Gerichte, Kräuter, und Olivenöl… (ich habe sogar meinen Balkon voll mit Kräuter, Him- und Erd-beere bepflanzt!)

Nach fast 9 Monaten Schwangerschaft, den Winter und der Weihnachtsfeier ist es endlich Zeit ein bisschen auf unsere Figur aufzupassen.

Und nun habe ich ein Rezept aus dem Baskenland gekocht : le poulet basquaise. Seine Besonderheit : mit Piment d’Espelette (sehr typische Art Chili aus Süd Frankreich, AOC label), und Jambon de Bayonne (Geräucherter Schinken, der ein bisschen wie Serrano Schinken schmeckt).

Die Wahl des  Kochweins (Weißwein) für das Rezept  ist nicht besonders wichtig, im Gegenteil zu dem Wein, den man dazu trinken will : einen Rotwein aus der Bordeaux Region oder aus dem Südwest.

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Erwähnt man die Provence, denkt jeder an Sommer und Urlaub. Da die Sonne sich wieder blicken lässt, habe ich Lust auf ein leichtes Gericht.

Käse und Speck gehören zum Winter, und um die gute Laune zu behalten habe ich wieder mal mit Tomaten und Oliven gekocht.

Ich habe also dafür ein typisches Provencalisches Gericht : La Daube provencale.  Es handelt sich um eine Art Gulasch mit einem kräftigen Rotwein, Oliven und Möhren, die  man mindestens 4 bis 5 Stunden köcheln lässt. Man kann es mit Rind, Kalb oder sogar Pute vorbereiten. Manchmal kommen auch Orangenzeste hinzu.

Ich hatte es noch nie zuvor gekocht, aber es war sehr einfach. Ich habe sogar die alte Guss-Casserole von meiner Mama heraus gegraben.

Ich habe es am Abend vorbereitet, so dass ich es am Tag danach nur aufwärmen musste.

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Kig Ha Farz

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20. Januar 2010 | 9 Kommentare

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Als ich noch klein war habe ich bei meiner Tante Susanne in Brest ein “Kig Ha Farz” gegessen.
Am Anfang war ich sehr perplex, als ich eine riesige Schüssel voll von Fleisch, Würste und Gemüse sah. Und auf zwei anderen Tellern stand eine Art Teig, die komisch aussah. Ich fand es nicht sehr typisch bretonisch!

Von diesen 2 Teige war einer süß, der ” Far Gwenn” und einer salzig mit Buchweizenmehl, der “ Far Du“. Das Besondere an diesem Teig ist, dass er mit, in der Brühe gekocht wird.

Wir haben uns  zusammen an dem Tisch gesetzt und jeder hat ein bisschen von allem genommen. Als die Teller voll waren haben wir es noch mit einer Butter-Sauce verfeinert.

Und dann die Offenbarung:  die Geschmäcker von Fleisch, Gemüse und den Teige war himmlisch. Die Sauce auf den verschiedenen Teige gegossen hat diese Speise noch mehr gerundet.

Es hat sich wirklich gelohnt jetzt im Winter, diese bretonische Spezialität mit Freunden nach zu kochen. Besonders die Männer waren zufrieden, wegen dem Fleisch und der üppigen Sauce. Dazu passte natürlich ein trockener Weißwein.

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