Hefe

Artikel mit dem Stichwort Hefe.


Baguette ist nicht alles, zum Frühstück wollte ich mal etwas anderes. Gewöhnliche Brötchen, die man billig kaufen kann, schmecken oft nach Papier. Die Zutaten sind oft mit E-irgendwas gekennzeichnet.

Ich hatte vor langer Zeit dieses Rezept gelesen und wollte es immer nach backen. Jetzt ist es so weit und ich bin Sooooo begeistert von diesem. Für mich das perfekte Brötchen : knusprig, locker, mit einfachen Zutaten , ruckzuck vorbereitet und man kann sie wunderbar einfrieren.

Als juge Maman mag ich das Frühstückbrot für meinen beiden Männer backen. Ich finde die Baguettes ein bisschen zu aufwendig durch das lange Faltenspiel um sie mehrmals in der Woche zu backen.  Das Gute an dieses Petits Pains Rezept: kein Faltenspiel aber der Teig wird trotzdem luftig! Parfait !

Und ja,  inzwischen isst mein Léandre richtige “Tartines” zum Frühstück. Er will nichts mehr von seinem Babybrei wissen, seitdem es in der Küche nach frischen gebackenen Baguettes und Brötchen riecht.  Und er hat recht “mein petit gourmet”.

Ich habe es euch schon oft geschrieben, ich mag es, ein Grundrezept zu nehmen und es nach meinem Geschmack zu verfeinert.  Ich laden Sie ein das Gleiche zu machen. Bei uns  gab dieses Mal Honig-Walnuss Brötchen. Es wird auch mal Honig-Mandeln, getrocknete Tomaten und Rosmarin oder noch Oliven und Serrano geben.

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Da ist sie, endlich habe ich es geschafft ! Eine echte Baguette, wie man sie in Frankreich findet. Eine Knusprige Kruste, die nicht zu viele Krümel macht. Innen ist sie weich und luftig, eine perfekte Baguette bereit zum Frühstuck oder zum “Jambon-beurre” (bekannter französischer Sandwich).

In der Bäckerei gibt es bei uns Baguettes, Ficelles, épis, pains français, Bâtard, die alle aus dem selben Teig geformt werden. Der Unterschied ist einfach die Form, von ganz fein und sehr knusprig bis dick wie ein Bâtard oder ein Pain. Es gibt Brot für alle Geschmacksrichtungen.

In Deutschland gibt es viele Brotarten aber ich muss leider sagen, dass die Baguettes nie wirklich wie in Frankreich schmecken. Und wenn man ließt was darin alles steckt : Butter, Milch,  Zucker, Aromen.. usw…. ist es kein Wunder. Im Prinzip sollte Brot nur aus Mehl, Wasser, Hefe und ein Priese Salz bestehen. ODER ?  Dazu kommt natürlich ein bisschen Handhabung und schon ist es gelungen (auch wenn es nicht präzise oder perfekt ist).

Wie oft habe ich  mir also vorgenommen es selber zu backen: ” es kann doch nicht so schwer sein?” und so nach ein Paar Versuche dieses Ergebnis! Ein Traum !

Zuerst war ich ganz begeistert vom Rezept und der Bearbeitung des Teiges. Wieder noch ein Faltenspiel, das sicher die Origami-Fans bespaßen wird. Am besten einen Fernsehnenabend so planen, dass man an jede Werbung-Pause ( also fast alle 20 Minuten) den Teig zusammen falten kann. :-)

Nach dieser Etappe habe ich den Teig einfach irgendwie lang geknetet und gerollt so dass er ungefähr die Form einer Baguette genommen hat. Nach der Ruhe- und Back -Zeit sahen sie schon gut aus. ABER nach einigen Suchen und Nachfragen habe ich von einem Bäcker selbst erfahren, dass eine Etappe fehlte : “le façonnage” de la Baguette. So nennt sich diese Knet- und Roll-Etappe.

Nun bin ich so aufgeregt über meine Entdeckung, dass ich sie  so schnell wie möglich euch teilen will. Es fehlt aber diese zweite Etappe, aber bei meinem ersten Versuch hat es schon wunderbar geklappt. Und die Baguettes waren schon  très très très bonnes ….  Es kommt also gleich ein anderer Beitrag mit einem kleinen Video um dieses ganzes Basteln und Kneten zu zeigen.

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Brioche Saint-Genix

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17. Oktober 2010 | 6 Kommentare

Es sieht seht lecker aus, aber ihr fragt euch bestimmt was diese kleine rote Kugeln sind ?

Es handelt sich um die bekannte “Pralines roses de lyon”. Es sind kleine Mandeln in gefärbtem Zucker umgewickelt.

Traditionell werden auch Tartelettes damit gebacken. Ich werde bald sie auch vorbereiten.

Für dieses Mal habe ich ein Gateau oder Brioche Saint-Genix gebacken. Dieser Kuchen oder Brioche aus der Savoie sollte die Brüste von Heilige Agathe darstellen.
Das Geheimnis dieser Brioche liegt daran, dass der Zucker von den Pralines roses sich in dem Teig aufteilet und ganz weich auf der Zuge schmelzt.

Meine Nachbarinnen haben sie gekostet und fanden sie sehr lecker. Es schmeckt noch besser schön warm für den Frühstuck.

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Fougasse

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31. Juli 2010 | 26 Kommentare

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Kennen sie die Fougasse ? Ein typisches Provencalisches Brot.

Es handelt sich um ein Hefebrot mit viel Olivenöl , hauptsächlich mit Oliven , Speck oder noch getrockneten Tomaten. Es gibt viele Variationen, mit allen Kräutern der Provence (Rosmarin, Thymian…), Knoblauch, oder noch Sardellen . Es gibt für jeden Geschmack etwas aber am Ende schmeckt es einfach nach Provence.

Die Fougasse passt super zum Apéritif oder  Picknick. Man kann sie auch pur essen oder mit Ziegenkäse, Tapenade und noch Brandade de morue.

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Ich schreibe dieses Bericht als Hommage an Clément !
Großer Meister der schnelle und leichte Brioche !

Ich habe schon 10 Mal versucht Brioche zu backen, erfolglos. Ein Mal ging der Teig nicht hoch, dann war die Buttermenge zu groß, ein anderes Mal war die Brioche zu hart oder nicht gut gebacken.

Clément ist mein Schwiegervater, der mir sein Rezept beigebracht hat. Ich muss mich bei ihn unendlich bedanken. MERCI, Merci, merci….

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Backpinsel Blau 21 cm
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Diese Brioche ist soooo köstlich, das ich es schon 5 Mal nachgebacken habe und es ist mir sogar jedes Mal gelungen.

Die Krönung ist, dass diese Brioche nur mit 60 gr Butter und 60g Zucker gebacken wird. Also kein  schlechtes Gewissen für ihren Figur.

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Gaufres de Carnaval

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9. Februar 2010 | 14 Kommentare

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In Frankreich am Carnaval essen wir Beignets oder Gaufres.

Die Beignets sind nichts weiter als kleine Berliner mit Zucker bestreut und ohne Marmelade.
Beignets mag ich gern essen aber nicht backen. Es riecht zu sehr  nach Fett im ganzen Haus und ich habe keine Fritteuse.

Also gab es nur noch die Gaufres, die ich öfters durch das Jahr backe.

Ich habe dieses Mal das Rezept von einem sehr bekannten französischen Patissier : Christophe Felder. Das Rezept ist ungefähr was meine Maman bäckt.

Hier wird kein Sprudelwasser, Quark oder andere Tricks benutzt, sondern echte Backhefe, Butter und Creme fraîche. (nicht wirklich kalorienarm) Aber der Unterschied wird bei der Verkostung festgestellt…. und wie.

Ob man sie mit Vanille, Rhum, Roseblütten- oder Orangenblütten- Aroma verfeinert, schmecken diese Gaufres einfach zart und irgendwie “leicht” :-) .

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Palets Bretons

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21. Januar 2010 | 14 Kommentare

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Ich hatte noch nie Palets Bretons gebacken. Man kann sie überall in Frankreich  fertig kaufen. Aber für euch habe ich eine Ausnahme gemacht.

Ich wollte die Palets Bretons nur für 2 backen, und habe also das Rezept von Mercotte, für 10 Palets Bretons genommen.
Ich muss zugestehen, dass ich um die Kalorien Angst hatte. Leider bei der Verkostung, waren die Palets Bretons so überraschend köstlich, dass wir schnell bemerkt haben, dass es zu wenig davon gab. Also beim nächsten Mal doppelte Portion backen!

Die Palets Bretons sind eine Art Plätzchen, die man MIT Ausstechformen bäckt. Leicht salzig, man kann sie mit Obst oder Mousse servieren : Hier ein Beispiel.

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Croissants selon “Lenôtre”

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21. Oktober 2009 | 25 Kommentare

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Croissants! Wer mag sie nicht ? Knusprig, leicht , sanft…. und mit einem Herz Schokolade. So mögen wir es in Frankreich.

Unsere Sünde ist es, beim Frühstücken Croissants in unseren Kaffee oder heiße Schokolade tauchen zu lassen.  Und dann, wenn der heißer Kaffee das Croissant ein bisschen aufweicht und erwärmt, und die Aromen sich mischen, ja genau dann genießen wir am besten unser morgendliche Croissant. Der Preis dafür sind die ganze Krümeln in unserer Tasse, aber egal wir sind alle opferbereit.

Das Rezept ! Na ja, wir machen sie wirklich selbst, nicht mit einem fertigen Teig mit so vielen Zusatzstoffe, dass man sie nicht mehr lesen kann.

Und “Lenôtre“, sie wissen nicht wer er ist ? Da haben sie wirklich etwas verpasst. Er war der beste Pâtissier und Konditor in Frankreich. Jetzt hat sich aus einem kleinen Geschäft ein kompletter Cateringservice entwickelt und man kann sogar in Berlin, im KaDeWee, eine Filiale und ein Restaurant finden. Weiterlesen »

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Heute abend kommt eine Freundin zum Apéritif. Ich habe also ein Rezept für salzigen Kuchen personalisiert, mit Zutaten, die ich noch zu Hause hatte.

Ich habe mich für Oliven und Magespeck entschieden, könnte aber auch getrocknete Tomaten oder Thunfisch sein.

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