Butter

Artikel mit dem Stichwort Butter.

Poulet aux morilles

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8. November 2011 | 17 Kommentare

 

Am Sonntag gab bei uns wieder mal den traditionellen Sonntags-Hühnerbraten. Wir lieben dieses Gericht zum Familientag oder wenn Freunde spontan kommen. Mein Mann mag es schneiden und dann sich die Finger ablecken.

Gestern war wieder so ein sonniger Tag, und für mich gab es früh nur noch eine Frage: wie kann ich diesem Huhn seine ” Lettre de noblesse” geben. ( oder wie kann ich diesem Huhn eine Ehre machen ?) Ein bisschen Französisch muss ich euch doch beibringen!

Ich hatte noch in einer Schublade verschiedene getrocknete Edelpilze  liegen. Die wurden irgendwann in einem Feinkostladen mal für nützlich gefunden…aber bis jetzt habe ich noch nie die Gelegenheit gehabt sie zu verwenden. Und eigentlich frisch schmecken sie immer besser. ABER wo kann man schon frische Morcheln finden ( ausser bei KDW oder Galerie Lafayette !)

Nun waren sie im Einsatz, und für unser Glück waren sie super drauf. Die getrocknete Version hat sogar den Vorteil, dass es sich optimal mixen lässt. Und warum sollte ich sie mixen, denkt ihr bestimmt ?… naja, ich wollte eine mit Pilz verfeinerte Butter zwischen Haut und Fleisch bei diesem Huhn schieben. Ich hatte diese Technik bei einem Meilleur ouvrier de France  gesehen, und wollte unbedingt es nachmachen. Was macht man nicht um ein bisschen angeben zu können ?…

Die “Butter reinschieben Phase” war nicht sehr angenehmen (weder für mich noch für den Huhn) , aber überraschend einfach. Also wenn ich es kann , will ich kein ” bei mir klappt das nicht” hören ( bzw. lesen) ! Und für eine kleine Morchel Sauce gab es noch genug Pilze. Mit Weißwein und Sahne vorbereitet konnte es nur vorzüglich sein.

Es war ein glatter Erfolg !

 

 

 

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Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, als Maman war ich sehr beschäftig mit einem kranken Kind zu Hause.  Und jetzt hat es mich auch erwischt ! Ich bin schon seit einer Woche krank und es wird noch ein Paar Tage dauern…. also Danke für eure Sorge.  C’est “très  gentil”. Merci beaucoup Eva.

Diese letzte Woche habe ich natürlich weiter gebacken und gekocht, aber es waren nur einfache Sachen. Also habe ich mich zum Thema Brot schlauer gemacht, und viel geübt. Und so habe ich ein sehr leckeres “Pain aux noix et figues” gebacken ( Rezept kommt bald). Aber Brot allein macht einen Mann nicht satt ! Ich habe dazu eine Pastete von Hühnerleber mit einem kleinen Schuss Portwein und eine Gelée aus Calvados für den Geschmack.

Ich muss hier gestehen, dass ich generell Geflügel-Leber nicht essen kann. Als kleines Mädchen habe ich sie immer gehasst, und ein solches Drama gemacht , als ich mein Mittagessen aufessen sollte. Geschmacklich finden ich sie gar nicht interessant, bitter und trocken !

Also es war für mich eine echte Herausforderung, sie so zu vorbereiten, dass sie mir schmeckt. Und ich habe mich für ein Rezept aus der Zeitschrift “Cuisine et vins de France” entschieden, und wie oft geändert. Ich habe den Cognac durch Calvados ersetzt.

So hat uns diese kleine Pastete sehr gut gefallen, und auf einer Scheibe Walnuss- und Feigen-Brot war es wirklich köstlich. Es war eine sehr gute Alternative zu Foie gras.

Ich habe mich mit der Gefülgel-Leber wieder versöhnt. Ich werde sie nochmal vorbereiten, und über eine Variante ohne Alkohol  für Léandre nachdenken .

 

 

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Noch zum Thema Vorspeisen, und so lange es noch Chicorée gibt wollte ich euch  noch kleine Tartelettes aux endives vorstellen. Als kleines Mädchen habe ich sie gehasst. Meine Mutter hat sie  mit Béchamel Soße und überbacken serviert. Sie war so bitter…  Also heute ist die Chicorée Revanche endlich gekommen.

Ich bereite sie oft als Salat vor. Aber heute sollte sie mir warm schmecken. Für meinen Gaumen, die  bittere Chicorée harmoniert sich gut mit der Süße vom Honig und Balsamico Essig, oder auch Xeres Essig. Ob als Tartellette oder Gratin vorbereitet, die  Wahl war schwierig. Ich hatte sie mal in einer Zeitschrift als Tatin gesehen. Und warum es nicht einfach versuchen. Ohne großes Rezept oder Anleitung habe ich mich an diesen Versuch gewagt.

Ein schlichter Tatin d’endives mit nur gutes drin: Honig, Balsamico Essig und eine “Pâte brisée à la noisette” ( Haselnuss Mürbeteig) . Noch ein bisschen geröstete Haselnüsse drauf bestreuen und es ist fast perfekt.  So servieret waren sie auch ganz hübsch und haben allen geschmeckt , sogar ich.

Ich war auch ein bisschen stolz darauf und werde es demnächst auch öfter nachbacken.  ” tu vois maman, finalement je mange quand même des endives cuites ! Bisous”. (siehst doch, Mama, ich essen troztdem gekochte Chicorée!” )

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Dieses Jahr habe ich wieder den Adventskalender meines Mannes  mit selbst-gemachte Leckereien zusammen gestellt. Eine seine Lieblings Süßigkeiten sind die Caramels mous au beurre salé.

Ein nachgekochtes Rezept, aber dieses Mal sind sie wirklich sehr lecker, cremig und schmelzen unverschämt auf die Zunge ! Ein schöne Idee zum verschenken oder selber naschen.

Für dieses Rezept brauchen wir Glucose. Da fragen Sie sich bestimmt wo man es finden kann. Also im Backladen und Feinkostladen oder auch in jeder Apotheke.

und noch ein Foto weil ich sie so lecker finde…… :-)

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Brioche Saint-Genix

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17. Oktober 2010 | 6 Kommentare

Es sieht seht lecker aus, aber ihr fragt euch bestimmt was diese kleine rote Kugeln sind ?

Es handelt sich um die bekannte “Pralines roses de lyon”. Es sind kleine Mandeln in gefärbtem Zucker umgewickelt.

Traditionell werden auch Tartelettes damit gebacken. Ich werde bald sie auch vorbereiten.

Für dieses Mal habe ich ein Gateau oder Brioche Saint-Genix gebacken. Dieser Kuchen oder Brioche aus der Savoie sollte die Brüste von Heilige Agathe darstellen.
Das Geheimnis dieser Brioche liegt daran, dass der Zucker von den Pralines roses sich in dem Teig aufteilet und ganz weich auf der Zuge schmelzt.

Meine Nachbarinnen haben sie gekostet und fanden sie sehr lecker. Es schmeckt noch besser schön warm für den Frühstuck.

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Ich bedanke mich für eure Beteiligung an meiner kleinen Umfrage. Sie haben entschieden: ich werde euch zwei Fischgerichte vorstellen.

Ich habe überlegt und wollte am Anfang eine Bouillabaisse kochen, es fehlen mir aber ganz viele Fischsorten. Dann habe ich an einer ” Sole Meuniere” gedacht, ein bisschen zu einfach, also habe ich mir gesagt, warum nicht einen guten Fisch ganz schlicht vorbereiten, wie man es in Frankreich mag ?

Es wurde also Rotbarsch gewählt und in geräucherten Schinken eingerollt. Ich denke diese Vorbereitungs-Art geht auch mit Kabeljau oder Pollack.

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Am Wochenende war ein Open Air Konzert in Leipzig, ein guter Grund um ein Picknick mit Freunden zu organisieren.
Jeder hat etwas vorbereitet, gebacken oder noch gekocht. Es war einen schönen und leckeren Abend.

Als Apéritif habe ich klein Crackers gebacken. Eigentlich waren es kleine salzige Plätzchen mit Käse mit verschiedenen Geschmäcker : Sesam, Piment d’Espelette, Mohn, Fenchel.

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Nicht zu kompliziert vorzubereiten, sie waren so schnell gebacken wie gegessen !

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Jetzt nur noch die 2 letzte Rezepte mit Rhabarber : die Tatin und die Tartelette.

Die Tatin ist ” très facile” , aber für die Tartelette braucht man ein bisschen mehr Geduld wegen der Creme Pâtissière.

Dann verspreche ich euch, dass es vorbei ist mit Rhabarber…

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Holala … die Erdbeere sind da! schmecken tun sie noch nicht so richtig wie die von Juni, aber die Lust war zu groß.

Ich habe sie im Feinkostladen für ein Vermögen gekauft, sie waren trotzdem süß und haben echt einen guten Erdbeer-Geschmack.

Ich habe sie in kleine Kuchen getaucht : les Financiers . Das Rezept von Pierre Hermé, habe ich schon mal mit Pralinen gebacken. Dieses Mal wollte ich die Kombination mit Obst probieren, und es war einen glatten Erfolg. Ich werde es bald auch mit Rhabarber backen…

Die Financiers sind sehr einfach zu backen, und es ist noch eine Möglichkeit die Eiweiße zu verwenden.

Angebote aus meinem Shop:
Pâte de pistache (Pistazien Paste) 100 g
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10,50 € * (1000 g = 105,00 €)
Silikon-Backform kleine Financiers SF025
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10,50 € *

 

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Ich schreibe dieses Bericht als Hommage an Clément !
Großer Meister der schnelle und leichte Brioche !

Ich habe schon 10 Mal versucht Brioche zu backen, erfolglos. Ein Mal ging der Teig nicht hoch, dann war die Buttermenge zu groß, ein anderes Mal war die Brioche zu hart oder nicht gut gebacken.

Clément ist mein Schwiegervater, der mir sein Rezept beigebracht hat. Ich muss mich bei ihn unendlich bedanken. MERCI, Merci, merci….

Angebote aus meinem Shop:
Silikon-Backform Briochettes SF034
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10,50 € *
Runde Tortenform 26 cm
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13,90 € *
Backpinsel Blau 21 cm
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4,90 € *

Diese Brioche ist soooo köstlich, das ich es schon 5 Mal nachgebacken habe und es ist mir sogar jedes Mal gelungen.

Die Krönung ist, dass diese Brioche nur mit 60 gr Butter und 60g Zucker gebacken wird. Also kein  schlechtes Gewissen für ihren Figur.

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