Coq au vin (Geschmortes Huhn im Rotweinsauce)

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Es ist für mich sehr wichtig, dass Ihr Leser mir eure Meinung und Anregungen mitteilt. Letztens hat Hans-Martin nach dem “Ultimativen Coq au vin Rezept” nachgefragt.

Das Rezept kannte ich, aber ob es so Ultimativ war, war ich mir nicht so sicher, aber typisch Französisch schon.
Ich wollte es richtig außergewöhnlich machen, also habe ich auf die Zutaten geachtet. Das Rezept ist und bleibt immer dasselbe.

Beim Metzger habe ich guten Speck und Maispoularden-Schenkeln besorgt. Sie können ein ganzes Huhn kaufen und dann es in kleine Teile schneiden. Ich mag zur Zeit kein Fleisch manipulieren und es war praktisch Schenkeln zu nehmen.

Dazu 2 gute Flaschen Bordeaux (aus meiner Reserve), Gans-Fett aus dem Périgord statt Butter und gutes Bio-Gemüse.

Noch was wichtiges : Da “der Coq au vin” 2 Stunde köchelt, verdunstet der Alkohol. Also keine Sorge für die Schwangeren und die Stillenden Muttis, sie können ruhig zugreifen.

Zutaten für 4 Personen:

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4 große Maispoularden-Schenkeln, 3 EL Gans-Fett, 1 Flasche guter Rotwein (Bordeaux oder Burgunder), 50  ml Cognac, 300 gr Speck, 400 gr Möhren, 500 gr Champignons, 2  Zwiebel, 2 Knoblauchzehe, 1 Hühnerfond-Würfel, Lorbeerblätter, Rosmarin, Thymian, Nelke, Pfeffer, 1 TL Speisestärke

Der Wein muss rot und kräftig sein, sie müssen kein Vermögen ausgeben!
Am Abend davor das Fleisch in einer Flasche Rotwein, Nelke, Lorbeer, Thymian, Rosmarin und 2 Möhren die Nacht marinieren lassen. So muss es sein, aber ich habe es nicht gemacht wegen des Alkoholgeschmacks.

Am Morgen:

Das Fleisch aus der Marinade entfernen und die Marinade durch einen Sieb passieren und zur Seite legen.

1- Das Fleisch in einer großer Casserole mit den 3 EL Gans-Fett anbraten, bis es goldbraun wird.

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2- Eine Zwiebel klein schneiden und die andere mit Nelke stechen.  Dann die Kräuter, Hühnerfond Würfeln  und die Lorbeerblätter in die Casserole eingeben.

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dann den Marinaden-Wein eingießen und 250 ml Wasser ….

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.. und die kleingeschnittene Möhren …

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3- Jetzt zudecken und 1h30 Stunden köcheln lassen.

4- Dann den Cognac eingeben und kurz flambieren.

5- die Champignons kleinschneiden, eingeben und 20 Minuten köcheln lassen.

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6 - Etwas 4 EL von der Sauce nehmen, mit 1 TL Speisestärke rühren und wieder in die Casserole eingeben um die Sauce zu “binden”.

7- Kurz vor dem Servieren noch den Speck in einer Pfanne braten und dann auf dem Teller dressieren.

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Endlich, nach viel Zeit und wenig Arbeit ist Ihr “Coq au vin” bereit.

Ich habe es mit Rosmarin-Kartoffeln serviert.

Sie fragen sich bestimmt noch wofür die zweite Flasche Wein gedacht war ?

es ist doch klar oder etwa nicht …..

Zum “Trinken” natürlich.

Ich hoffe Hans-Martins Wunsch erfühlt zu haben ! (LG)

savourez votre vin et bon appétit

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  1. Barbara’s avatar

    Ein Klassiker!

    Coq au vin hatten wir auch schon ewig nicht mehr. Schade eigentlich, wenn ich mir das hier so ansehe. :-)

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  2. alwi’s avatar

    Coq au vin, schmeckt auch hervorragend wenn man Weißwein (Elsass)oder Cidre (Normandie) verwendet.

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  3. Hans-Martin’s avatar

    Tausend Dank! Das Rezept wird bei allernächster Gelegenheit nachgekocht!

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  4. Ellja’s avatar

    Habe ich noch nie gemacht, weil ich immer dachte, da gehören Champignons rein.
    Und die mag ich nicht. Aber Du machst ja gar keine rein, also könnt ich es so wirklich versuchen ;-)

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  5. Andrea’s avatar

    Hallo Aurélie,

    ein tolles Rezept, an das ich mich auch mal wieder heranwagen muss. Danke!

    Hier habe ich noch einen Artikel für dich

    http://www.zeit.de/2005/50/Stimmts_50

    zum Thema Alkohol im Essen. Möchte nicht besserwisserisch daherkommen, aber ca. 5 % Restalkohol sind z.B. für Kinder, die mitessen, nicht wenig.

    Noch einen schönen Pfingstmontag, Andrea

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  6. Chaosqueen’s avatar

    Ein schönes Rezept mit wunderbarer Anleitung.
    Ich denke, Cock au vin wird bei uns bald auch auf der Speisekarte stehen.

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  7. Hans-Martin’s avatar

    Absolut genial, Aurélie!

    Hab’s heute nachgekocht und meinen Kindern (keine Angst, 19 und 20 Jahre alt, also dürfen sie Alkohol zu sich nehmen) hat’s wirklich gut geschmeckt:

    Verständnisfragen hätte ich trotzdem noch: in Deinem Rezept ist nicht klar, ob Du neue Kräuter an die Hühnerteile gibst oder einfach den Rosmarin und Thymian von der Marinade nimmst (letzteres wäre meiner Meinung nach legitim, weil Rosmarin und Thymian vor allem ätherische Öle als Aromen haben, die weniger hydro- denn eher lipophil sind – sprich sich in Fett besser lösen als in Wasser (oder Wein, maximal 10% Alkohol).

    Aber in jedem Fall eines Deiner Rezepte von denen meine Kids sagen “Bitte bei Gelegenheit gerne noch mal” – Ein anderes ist übrigens die (der) Daube provencale …

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    1. Aurélie’s avatar

      Danke ! es freut mich sehr dass es deiner Familie geschmeckt hat. :-)
      Zu deiner Frage, ich habe neue Kräuter verwendet. Ich benutzte selten die Marinade.

      falls du noch ein Rezept für deine Kinder testen willst, der Poulet basquaise ist ein Délice. (scharf und aromatisch)

      Viel Spaß beim kochen und bis bald.
      Liebe Grüße.

      Antworten

      1. Hans-Martin’s avatar

        Sonntag probiert – war sehr gut trotz vieler situationsbedingter Variationen: ich nahm Serrano-Schinken, hab mein Glück mit drei Chili-Schoten probiert (entkernt und die weißen Lamellen entfernt) anstelle des Piment d’Espelette (sorry, keine Chance das hier in Mannheim zu bekommen) und statt der Schältomaten aus der Dose habe ich meine beinahe überreifen Rispentomaten selbst geschält. Insgesamt hatte ich 8 Hähnchenschenkel, 8 Tomaten und vier Paprikaschoten. Für meinen Zweck wären ein oder zwei Chilis mehr auch noch akzeptabel gewesen, aber da insgesamt 5 Erwachsene davon gegessen haben, war ich froh, auf der sicheren Seite geblieben zu sein. Aber ja, seeehr lecker!

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        1. Aurélie’s avatar

          Du meinst vielleicht der poulet basquaise und nicht der Coq au vin!
          Na ja, auf jedem Fall deine Variationen sind ok, so lange es schmeckt. In Frankreich machen wir auch unsere Cuisine mit dem was in der Küche so steht!
          Liebe Grüße und weiter so mit experimentieren.

          Antworten

  8. Tom’s avatar

    Ui, da bekomme ich glatt mal wieder Lust auf Coq au Vin. Originaler wäre es aber m.M.n. wenn man statt Hähnchen oder Pute dann einen Hahn kauft. Leider wüsste ich nicht wo es sowas gibt. Werde da mal beim Metzger fragen oder in einen Feinkostladen gehen müssen.

    Leckeres Rezept :)

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  9. Lena’s avatar

    Schon ein paar Wochen her dass wir das Gericht gekocht haben mit Freunden. War wirklich lecker (auch für Kids) und du schaffst es mit deinen Bildern schon so Freude aufs Essen zu machen. Danke danke…

    Antworten

    1. Aurélie’s avatar

      Nochmal merci. Ich bereite bald den “Boeuf mode” ohne Alkohol vor. (super für Kinder und schwangere)
      Bis bald
      Liebe Grüße

      Antworten